MLPD will Maikundgebung – DGB nicht

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MLPD will Maikundgebung - DGB nicht
Der DGB will auch in diesem Jahr keine Maikundgebung veranstalten - die MLPD springt in die Bresche

MLPD will auch 2021 eine selbstständige Mai-Kundgebung

25.04.2021 – Maikundgebung – Auch dieses Jahr will der Deutsche Gewerkschaftsbund in Gladbeck auf eine Kundgebung zum 1. Mai verzichten. „Das war schon letztes Jahr verkehrt und ist es dieses Jahr noch mehr“, erklärt Jörg Weidemann für die Gladbecker MLPD.

Bereits letztes Jahr sprang die MLPD ein und musste dieses Recht gegenüber der Stadt erst gerichtlich durchsetzen. „Dabei haben wir – wie in vielen anderen Städten – bewiesen, dass es möglich ist unter Beachtung eines strikten Gesundheitsschutzes zu demonstrieren“, erinnert Weidemann, der auch Mitglied der Gewerkschaft Ver.di ist.

MLPD übernimmt Verantwortung für die Maikundgebung

Umso weniger ist es für die Partei verständlich, dass der DGB noch einmal darauf verzichten will. »Wir haben deshalb erneut Verantwortung übernommen und eine Kundgebung angemeldet«. Sie wird am Samstag, den 1. Mai, um 11 Uhr auf dem Marktplatz im Gladbecker Zentrum stattfinden. Selbstverständlich sind wieder alle Gladbeckerinnen und Gladbecker eingeladen, sich dort zu Wort zu melden. Nicht erwünscht sind Faschisten, religiöse Fanatiker jeder Couleur oder AfD. „Sonst freuen wir uns über alle, die ein Anliegen vortragen wollen.“




Gründe gibt es auch 2021 reichlich: die Corona-Politik der Regierung, die demokratische Rechte einschränkt, aber die großen Unternehmen, die vielfach Corona-Hotspots sind völlig in Ruhe weiter produzieren lässt. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg führt eine Regierung in Deutschland wieder Ausgangssperren ein. Ihr gesundheitlicher Nutzen wird von Fachleuten bestritten. Obwohl es sie in verschiedenen Städten bereits seit längerem gibt, wurden dazu auch keinerlei Studien durchgeführt.

Auch andere soziale oder ökologische Fragen können und sollen am 1. Mai zur Sprache kommen: „Der Übergang in eine globale Umweltkatastrophe, wieder steigende Arbeitslosigkeit und fehlende Lehrstellen, die Flüchtlingskrise … all das gibt keinerlei Anlass auf die Mai-Kundgebung zu verzichten, so Weidemann. Eingeladen sind insbesondere die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aller Parteien (mit den obigen Ausnahmen), die nicht auf ihre Mai-Kundgebung verzichten wollen. Gerne auch mit ihren Fahnen und transparenten. Von unserer Seite werden wir auch die Bewegung »Gib Antikommunismus keine Chance!« vorstellen. Über eine Zukunft jenseits des Kapitalismus muss diskutiert werden dürfen.

Wer sich mit einem Beitrag an der Kundgebung beteiligen will, kann sich unter gladbeck@mlpd.de oder 0173-2715755 anmelden. Aber auch vor Ort kann man sich direkt zu Wort melden.


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