
Ausschuss beschließt neue Leitlinien für bauliche Erweiterungen
Gladbeck – 15.06.2026 – Kampkolonie – Gute Nachrichten für viele EigentümerInnen in der Kampkolonie: Der Ausschuss für Stadtplanung, Verkehr und Bauen hat neue Leitlinien für die bauliche Entwicklung der Siedlung beschlossen. Damit können Anbauten und Erweiterungen künftig einfacher umgesetzt werden als bisher.
Bürgermeisterin Bettina Weist begrüßt die Entscheidung des Ausschusses: „Viele Menschen in der Kampkolonie warten seit Jahren auf mehr Möglichkeiten, ihr Haus an ihre Lebenssituation anzupassen. Mit den neuen Leitlinien können wir jetzt deutlich flexibler auf solche Wünsche reagieren. Dabei bleibt klar: Die Kampkolonie soll auch in Zukunft die Kampkolonie bleiben. Deshalb schaffen wir mehr Möglichkeiten für die Eigentümerinnen und Eigentümer, ohne den besonderen Charakter der Siedlung aufs Spiel zu setzen.“
Da war der Sohn des Ex-Bürgermeisters, Till Roland, 2021 wohl seiner Zeit voraus. 😉 Er hatte damals das getan, was jetzt allen gestattet wird – er hatte sein Haus vergrößert. Das war damal illegal und führte zu einem Skandal, in den er auch seinen Vater verwickelte. Der mußte sich vor der Dienstaufsicht rechtfertigen.
https://neue-gladbecker-zeitung.de/schwarzbau-amnestie-fuer-alle-oder-abriss/
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Die Kampkolonie in Alt-Rentfort umfasst rund 15 Hektar Fläche – das entspricht mehr als 20 Fußballfeldern – und zählt etwa 70 Gebäude. Viele der Häuser auf der Kampstraße, der Hildegardstraße, der Johowstraße, der Paulstraße und der Margaretenstraße stammen aus einer Zeit, in der die Wohnbedürfnisse andere waren als heute. Wer zusätzlichen Platz für die Familie, ein Arbeitszimmer oder altersgerechtes Wohnen schaffen wollte, stieß deshalb in der Vergangenheit oft an enge planungsrechtliche Grenzen.
Die neuen gesetzlichen Möglichkeiten des sogenannten Bauturbos geben den Kommunen nun mehr Handlungsspielraum. Diesen nutzt die Stadt Gladbeck, um EigentümerInnen in der Kampkolonie künftig mehr Möglichkeiten zur Erweiterung ihrer Häuser zu eröffnen. Dabei soll der Charakter der Siedlung erhalten bleiben. Die Kampkolonie ist geprägt von großzügigen Gärten, viel Grün und einer aufgelockerten Bebauung. Die nun beschlossenen Leitlinien legen fest, worauf bei künftigen Bauvorhaben geachtet wird. So sollen Anbauten weiterhin zur bestehenden Bebauung passen und die Freiräume sowie das typische Erscheinungsbild der Siedlung bewahren.
Die Leitlinien wurden bereits im Vorfeld mit der Siedlergemeinschaft Rentfort-Nord besprochen. In der zweiten Jahreshälfte wird die Stadt die neuen Regelungen im Rahmen einer Informationsveranstaltung vorstellen und Fragen der EigentümerInnen beantworten.
Außerdem informiert eine Broschüre über die wichtigsten Regelungen und Ansprechpartner rund um mögliche Bauvorhaben. Diese ist online abrufbar unter www.gladbeck.de/kampkolonie.
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