
Stadt führt Meldekontrollen in sieben Mehrfamilienhäusern durch
Gladbeck – 21.07.2026 – Meldekontrollen – Die Stadt Gladbeck hat gemeinsam mit verschiedenen Fachbehörden und Institutionen eine koordinierte Meldekontrolle in mehreren Mehrfamilienhäusern an der Feldhauser Straße durchgeführt.
An der Maßnahme am 1. Juli waren Mitarbeitende des Bürgeramtes, des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD), der Bauaufsicht, der Wohnungsaufsicht, der Ausländerbehörde, des Jobcenters sowie der Polizei beteiligt. Ziel der Kontrolle war die Überprüfung melderechtlicher Angaben sowie die Feststellung möglicher ordnungs-, wohnungs- und aufenthaltsrechtlicher Verstöße.
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Bereits im Vorfeld der Kontrolle wurden bestehende Hinweise auf bauliche Mängel und Missstände erfasst. Während der Maßnahme konnten verschiedene Feststellungen getroffen werden. Die durch die Problemimmobilienkoordinatorin dokumentierten Mängel im Bereich des Brandschutzes sowie Schäden an einer Fassade, einem Handlauf und in zwei Eingangsbereichen mit bestehenden Stolperstellen wurden zur weiteren Prüfung an die zuständige Bauaufsicht weitergeleitet. Darüber hinaus wurde ein festgestellter Schadnagerbefall der zuständigen Stelle der allgemeinen Gefahrenabwehr gemeldet.
Das Bürgeramt stellte insgesamt 22 mögliche Verstöße gegen melderechtliche Vorschriften fest. Die entsprechenden Sachverhalte werden nun weiter geprüft. Die Ausländerbehörde dokumentierte vier aufenthaltsrechtliche Verstöße und leitete die erforderlichen ausländerrechtlichen Maßnahmen ein.
Im Rahmen der Kontrolle konnte der Bezirksschwerpunktdienst der Polizei einen bestehenden Haftbefehl durch Zahlung des offenen Betrages vollstrecken. Das Jobcenter stellte bei acht Bedarfsgemeinschaften die Leistungen zunächst vorläufig ein, da die betreffenden Personen zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht angetroffen werden konnten und weitere Prüfungen erforderlich sind.
Auch wohnungsaufsichtsrechtlich ergaben sich weitere Handlungsbedarfe. Bei drei der sieben kontrollierten Gebäude wurden Verfahren eingeleitet. Anlass hierfür waren unter anderem eine defekte Hauseingangstür, Schimmelbefall sowie mehrere beschädigte Fenster.
Der Kommunale Ordnungsdienst ahndete zudem einen Verstoß gegen die ordnungsbehördliche Verordnung. Eine Person entsorgte während der Kontrolle eine Zigarettenkippe vom Balkon. Hierfür wurde ein Verwarnungsgeld in Höhe von 55 Euro erhoben, das unmittelbar vor Ort entrichtet wurde.
Die Stadt Gladbeck bewertet die Kontrolle als wichtigen Baustein zur Sicherstellung ordnungsgemäßer Wohn- und Lebensverhältnisse. Durch die enge Zusammenarbeit verschiedener Behörden können Verstöße effizient festgestellt, Gefahren frühzeitig erkannt und notwendige Maßnahmen zeitnah eingeleitet werden. Vergleichbare koordinierte Kontrollen werden auch künftig im Stadtgebiet durchgeführt.
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Seit dem hier die CDU mit der SPD gemeinsam Entscheidungen für unsere Stadt trifft, wird die (kommunale!!!) CDU Politik spürbar. Es wird Zeit endlich mit diesen Maßnahmen Recht und Ordnung in der Form umzusetzen die es seit langem in Gladbeck vermisst wird. Vor allem vermehrt durch entsprechende Verstöße gesichtet wird. Damit sollte endlich dauerhaft Schluss sein und diese Art von Maßnahmen nicht nur einmalige bzw. jährliche Aktionen bleiben. Weiter so!