
Lokale Verwurzelung und soziale Gerechtigkeit im Fokus
Gladbeck – 15.07.2026 – Landtagswahl – Die Wahlkreisversammlung von Bündnis 90/Die Grünen hat Derya Halici zur Kandidatin für den Wahlkreis 73 (Gelsenkirchen I und Recklinghausen V) gewählt. Sie hat die Kandidatur für die Landtagswahl 2027 übernommen.
Mit ihrer tiefen Verwurzelung in der Region und ihrem Fokus auf soziale Gerechtigkeit möchte Halici eine starke Stimme für die Menschen vor Ort im Landtag einbringen.
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Als Enkelin eines Bergmanns und Tochter eines Schlossermeisters bringt Derya Halici eine klassische Arbeiterfamilien-Prägung mit, in der Zusammenhalt und Fairness zentrale Werte waren. Als systemische Beraterin verbindet sie Themen wie Gesundheit, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu einem Gesamtbild und versteht Antirassismus dabei als essenzielle Querschnittsaufgabe zur Stärkung der Demokratie.
Blackbox steht zur Wahl
Man erfährt zwar die konkreten Berufe des Vaters und des Großvaters der Kandidatin, doch sie selbst wird als “systemische Beraterin” vorgestellt – was auch immer damit gemeint ist. Nichts zu ihrer Ausbildung, nichts zu ihren beruflichen Erfahrungen. Ihr Alter, ihr Familienstand und ihr Wohnort bleiben “geheim”. Es entwickelt sich zunehmend zur Unsitte, dass KandidatInnen von Parteien für politische Ämter aufgestellt werden, über die man so gut wie nichts weiß. Hat das Gründe?
„Politik ist für mich ein Lernprozess: zuhören, verstehen, vernetzen und daraus wirksame Lösungen entwickeln“, erklärt Derya Halici. „Gute Politik muss anschlussfähig sein und im Alltag der Menschen wirken. Ich möchte Verantwortung auf der Landesebene übernehmen. Denn viele der Herausforderungen, die ich vor Ort sehe, können nur dort nachhaltig gestaltet werden.“
Auch die Parteivorstände aus Gelsenkirchen und Gladbeck zeigen sich mit der Aufstellung höchst zufrieden. „Wir freuen uns sehr, dass Derya Halici für unseren Wahlkreis kandidiert. Mit ihrer starken lokalen Verwurzelung und ihrem Blick für die Lebensrealitäten der Menschen vor Ort ist sie eine wirklich starke Besetzung für den Landtag.“
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Seltsamer Text der Landtagskanidatin Halici: Antirassismus als essenzielle Querschnittsaufgabe?? Bitte was? Der selbe Text heute in der WAZ. Noch nicht einmal die vordrängenden Probleme, wie den Klimawandel oder den zu befürchteten Wassermangel erwähnt die grüne (???) Frau nicht. Das ist dann ihr Blick auf die Lebensrealitäten der Menschen? Peinlich!
Eigentlich sollte jedem klar sein dass grüne Politik nun mal dafür steht dass sie sich gegen Klimawandel und für Klimaanpassung einsetzt. Ich finde es aber bemerkenswert dass hier einige Leser der Meinung sind das Antirassismus nicht ein wesentliches Thema ist. Ich fürchte das geht völlig an der Lebensrealitäten in Gladbeck vorbei.
Ich kann den Ansatz der jungen Politikerin verstehen, denn Rassismus ist auf kleinster Ebene alltäglich spürbar gerade und besonders auch hier in der Region. Mit wachsenden Ausmaßen, wie man an der ekelhaften Vorgehensweise in Gelsenkirchen Ückendorf vor kurzem erst feststellen musste.
Klima und Wassermangel sind jedoch Themen, die erfahrungsgemäß eines weitaus größeren Hebels bedürfen. Sowas muss regional, bzw sogar auf Bundesebene behandelt werden damit man da etwas spürt.
Die Presseinformation schloss mit folgendem Angebot, Ralf: „ Selbstverständlich stehen Derya Halici und ich für weitere Fragen zur Verfügung!“