
Am Festplatz kostete 1988 ein Luxus-Lokus 288.000 DM
Gladbeck – 28.07.2026 – Luxus-Lokus – “Leuchtturmprojekte”, mit denen die Gladbecker Politiker ihre Wähler beeindrucken wollten, gab es schon zuhauf. Statt die Vielzahl der kleineren Mängel zu beseitigen (wie z.B. die kleine Brücke am Stensteich), haut man lieber “auf die Kacke”. An allen Ecken sind Gehwege und Straßen kaputt, Dreck häuft sich – an manchen Stellen gibt es Rattenprobleme.
1988 hat die Gladbecker Stadtverwaltung und die sie lenkende Politik am Festplatz tief ins Klo gegriffen. Ein angeblich vandalensicheres Luxusklo in Gladbeck kostete damals (1988) 288.000 DM. Spötter bezeichnen es noch heute als das teuerste Klo der westlichen Hemisphäre. 2012 wurde es wieder abgerissen.
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Die Idee zum Bau der Toiletten entstand unter der damaligen Vorherrschaft der SPD unter Manfred Braun. Geplant und ausgeführt vom Stadtbaurat G. Hartmann und dem Hochbauamt. Die Entscheidung dazu hatte der Bauausschuss getroffen! Das WC wurde durch Einsparungen aus der Fördersumme Festplatz gebaut.
Der hochbelastete Fundamentaushub (Zechengelände) soll nach Angaben ehemaliger Mitarbeiter auf dem Gelände verbuddelt worden sein.
An der Stelle, an der später der Unterstand für die “Trinkerszene” bebaut wurde, war ursprünglich, 1988 von der Verwaltung ein Toilettenhäuschen geplant. Dafür sind schon die Leitungen zur Vorflut eingebaut. Dann entschloss man sich aber für die “große Losung”, direkt am Festplatz – mit entsprechend hohen Kosten.
Die Unterhaltungskosten waren zu hoch. Deshalb erfolgte schon 2012 wieder der Abriss. Irgendwie erinnert das an die Markthalle.
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