
Im Rest des Jahres 2026 gibt es keine Förderungen mehr für Solaranlagen, Wärmepumpen etc.
Gladbeck – 27.07.2026 – Fördertopf – Das städtische Förderprogramm „Gladbecker Sanierungszuschuss“ ist für das laufende Jahr vollständig ausgeschöpft. Aufgrund der sehr hohen Nachfrage können für 2026 keine weiteren Anträge mehr berücksichtigt werden.
Die starke Inanspruchnahme des Programms ist insbesondere auf die hohe Bereitschaft der Gladbecker GebäudeeigentümerInnen zurückzuführen, kurzfristig energetische Sanierungsmaßnahmen umzusetzen. Vor dem Hintergrund erwarteter Änderungen in der Bundespolitik haben sich zahlreiche GladbeckerInnen kurzfristig für entsprechende Maßnahmen entschieden.
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„Die große Nachfrage zeigt deutlich, dass der ‚Gladbecker Sanierungszuschuss‘ ein wichtiger Baustein für die energetische Modernisierung in unserer Stadt ist“, betont Jürgen Harks, Leiter des Amtes für Umwelt, Klima und Energie. „Viele BürgerInnen haben die Möglichkeit genutzt, frühzeitig in zukunftsfähige Technologien wie Wärmepumpen und Solaranlagen zu investieren – auch vor dem Hintergrund erwarteter politischer Veränderungen auf Bundesebene und unsicherer Energiepreise.“
Der „Gladbecker Sanierungszuschuss“ hat damit auch in diesem Jahr dazu beigetragen, die energetische Modernisierung im Stadtgebiet voranzubringen und die Energiewende auf kommunaler Ebene zu stärken.
EU-Regelungen und die Bundesgesetzgebung stellen künftig hohe technische Anforderungen an Gebäude. Die Stadt Gladbeck hat darauf basierend einen kommunalen Wärmeplan aufgestellt. Aus den Ergebnissen lässt sich ableiten, dass in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen auf viele Gladbecker GebäudeeigentümerInnen zukommen können, um neue Anforderungen umzusetzen und sich möglichst unabhängig von der Preisentwicklung fossiler Energieträger zu machen.
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Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass der städtische Haushalt bzw. der „Gladbecker Sanierungszuschuss“ nicht
dauerhaft alle Förderwünsche erfüllen können wird. Das Umweltamt bietet deshalb, unabhängig von kommunalen Fördermitteln, weiterhin ein umfassendes Beratungsangebot zur technischen Umsetzung sowie Bundesförderprogrammen für Gebäudeeigentümer an.
Informationen zur Fortführung des Programms im nächsten Jahr werden zum Jahreswechsel bekannt gegeben. Dabei wird auch berücksichtigt, wie die kommunale Förderung zukünftig stadtweit zielgerichtet und ausgewogen gestaltet werden kann.
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