Lastenräder werden jetzt von der Stadt Gladbeck gefördert

Lastenräder werden jetzt von der Stadt Gladbeck gefördert
Lastenräder gibt es in unzähligen Varianten. Jetzt können auch Privatpersonen in Gladbeck eine Förderung bekommen.

Lastenradförderung für Gladbeck: Zuschuss für den Klimaschutz

12.10.2021 – Lastenräder – Der Rat der Stadt Gladbeck hat in der letzten Sitzung ein Förderprogramm für die Anschaffung von Lastenfahrrädern und -anhängern beschlossen. Er setzt damit ein weiteres Zeichen für den Klimaschutz und die Verkehrswende in Gladbeck. Lastenräder und -anhänger werden zwar bereits jetzt erfolgreich von Transport- und Logistikunternehmen, aber auch von Familien eingesetzt. Sie sind bestens geeignet im innerstädtischen Verkehr die Fahrt mit dem Auto zu ersetzen. Auch Kinder können so lokal emissionsfrei befördert werden. Das Potential von Lastenrädern für die angestrebte Verkehrswende ist groß, doch verhindert der teilweise hohe Anschaffungspreis eine schnelle Verbreitung der Räder. Dies gilt insbesondere für elektrisch unterstützte Lastenräder.




Breite Zielgruppe für die Lastenräder

Durch das lokale Förderprogramm sollen in Gladbeck ansässige kleine Unternehmen bis zu einer Betriebsgröße von zwanzig Mitarbeitenden und insbesondere auch Vereine, Einrichtungen freier Träger sowie Privatleute angesprochen werden. Letztere sind aktuell weder nach den Förderrichtlinien des Bundes, noch denen des Landes Nordrhein-Westfalen förderfähig. „Lastenräder erfreuen sich zwar wachsender Beliebtheit, denn sie ermöglichen eine emissionsfreie und flächensparende Mobilität. Neben der verkehrlichen Entlastung tragen Lastenräder damit auch zur Verbesserung der Luftqualität bei. Jedoch gab es bislang Lücken in der Förderlandschaft. Die Gladbecker Förderung ergänzt nun Bestehendes um einen weiteren Baustein“, betont Jörg Piontek-Möller aus der Umweltabteilung.

Förderung 30 % und max. 650 Euro für Lastenräder

Um einer breiten Masse der Bevölkerung Unterstützung anzubieten, sind auch erschwinglichere Lastenanhänger zu den gleichen Konditionen in der Förderung. Der Zuschuss beträgt 30 Prozent der Anschaffungskosten, maximal 650 Euro.
Die Stadtverwaltung hat zuletzt auch selbst ein erstes Lastenfahrrad angeschafft. Während nun zunächst verschiedene Ämter die Möglichkeit bekommen, die Vorteile eines Lastenrades zu erproben, soll demnächst auch Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit eingeräumt werden, ein entsprechendes Fahrzeug auszuprobieren, um den individuellen Nutzung für den eigenen Haushalt auszutesten.

Die Antragsunterlagen sind unter www.gladbeck.de/klima abzurufen. Für weitere Rückfragen steht Jörg Piontek-Möller von der Umweltabteilung der Stadt Gladbeck unter joerg.piontek-moeller@stadt-gladbeck.de oder 02043/992308 zur Verfügung.

Ergänzende Fördermöglichkeiten des Landes NRW: Das Land NRW fördert über das Programm ProgresNRW Lastenfahrräder für freie Träger und Vereine mit 60%, bzw. max. 4.200€. Unternehmen können mit 30%, max. 2.100 Euro bezuschusst werden.


Polizeibericht aus Gladbeck Mitteilungen der Stadt Gladbeck

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