Sprühstrahl soll wieder ein Vollstrahl werden

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Aus dem Sprühstrahl soll wieder ein Vollstrahl werden
Prof. Dr. Bernhard Planz, Chefarzt der Klinik für Urologie im St. Barbara-Hospital Gladbeck. Foto: kern.ruhr

Urologen bei der Hauptfeuerwache Gladbeck

Gladbeck – 30.04.2026 – Sprühstrahl – Feuerwehrmännern zu erklären, wie man einen Vollstrahl erzeugt, ist eigentlich wie Eulen nach Athen tragen. Denn wer kann besser mit einem Wasserstrahl umgehen, als Feuerwehrmänner? 😉

Doch trotzdem laden die Klinik für Urologie und Kinderurologie und die Prostataselbsthilfegruppe Gladbeck zu einer Informationsveranstaltung über moderne Therapieverfahren bei Prostataerkrankungen ein und erläutern, wie aus einem Sprühstrahl wieder ein Vollstrahl wird.

Termin: Mittwoch, 6. Mai 2026, 15 Uhr
Ort: Hauptfeuerwache, Wilhelmstraße 30, 45964 Gladbeck

Rund 10 Millionen Männer über 60 Jahre haben Beschwerden mit einer Prostatavergrößerung – der Vollstrahl wird zum Tröpfelstrahl. Wenn Medikamente nicht mehr helfen, gibt es in der Urologie in Gladbeck hochmoderne Verfahren, wie die elektrische Schlinge durch die Harnröhre.


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Unter Sicht wird Gewebe der Prostata mit Hochfrequenzstrom ausgeschält. Die Laserung der Prostata ist eine Weiterentwicklung. Bei der Holmiumlaser- und Thuliumlaserenukleation (Soltive Premium) wird durch den Laser das Prostatagewebe komplett herausgeschnitten und anschließend in der Blase zerkleinert und geborgen. Weiterhin gibt es die Laservaporisation, bei der das Gewebe mit dem Greenlight-Laser (KTP-Laser) verdampft wird.

Ein weiteres Verfahren in Gladbeck ist iTind. Als vierte Methode steht in Gladbeck ein neues Behandlungsverfahren zur Verfügung. Die Rezum™-Therapie nutzt Wasserdampf, um die Prostata zu verkleinern. Die Operation erfolgt durch die Harnröhre ohne Schneiden. Ein unbestrittener Vorteil beider Lasermethoden und der Wasserdampfablation ist der geringe Blutverlust im Vergleich zur klassischen Hochfrequenzstromresektion der Prostata.

Chefarzt Prof. Dr. Bernhard Planz und der Geschäftsführende Oberarzt Dr. Sven Hauser aus der Klinik für Urologie werden im Rahmen eines Treffens der Prostataselbsthilfegruppe Gladbeck am Mittwoch, 6. Mai 2026 in der Hauptfeuerwache in Gladbeck die neuen Wasserdampfverfahren der Prostata vorstellen und die Möglichkeiten erläutern, wie aus einem Sprühstrahl wieder ein Vollstrahl wird.

Zum Abschluss der Veranstaltung stehen die Referenten und der Hans Peter Kock, der Vorsitzende der Prostataselbsthilfegruppe, den Zuhörern für individuelle Fragen zur Verfügung. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

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