Dreister Dieb nutzt Telekom-Trick in Gladbeck für Betrug an Seniorin

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Dreister Dieb nutzt Telekom-Trick in Gladbeck für Betrug
So beschreibt die Polizei den Täter. Bild: KI

Ältere Dame um Schmuck gebracht – Polizei warnt vor Betrugsmaschen

Gladbeck – 30.04.2026 – Dreister Dieb – Auf der Lessingstraße in Gladbeck-Mitte hat es am Mittwochnachmittag einen dreisten Betrugsfall gegeben.

Eine ältere Frau ließ einen angeblichen “Telekom-Mitarbeiter” in die Wohnung. Am Ende war ihr Tresor leergeräumt.


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Nach bisherigen Erkenntnissen klingelte der unbekannte Täter gegen 16 Uhr an der Haustür der Seniorin. Er gab sich als Mitarbeiter der Telekom aus und behauptete, dringend die Telefonleitungen messen zu müssen. Andernfalls drohe die Abschaltung des Telefons. Unter diesem Vorwand setzte er die Dame so sehr unter Druck, dass sie ihn schließlich hereinließ.

Im Haus ging der Mann mit einer Art “Lichtpistole” umher und tat so, als würde er Leitungen überprüfen. Als er einen Tresor bemerkte, erklärte er der Frau, er müsse auch die Leitungen dahinter kontrollieren, was jedoch nur möglich sei, wenn der Tresor zuvor leergeräumt würde. Als die Seniorin ungeduldig wurde und den Tresor schließen wollte, nahm der Mann den Schmuck an sich und flüchtete. Die Frau rief daraufhin die Polizei.

Täterbeschreibung: stabile Figur, ca. 1,80m groß, schwarzer Kapuzenpullover mit der Aufschrift “GENT”, schwarze nach hinten gegelte Haare, braune Augen, dunkler Teint.

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Angaben zu der beschriebenen Person machen kann oder im Zusammenhang mit der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0800/2361111 zu melden.

In diesem Zusammenhang waren wir erneut vor Trickbetrügern. Die Maschen sind unterschiedlich, aber eins ist immer ähnlich: Die Betrüger nutzen die Gutgläubigkeit, Hilfsbereitschaft oder auch die Ängste älterer Menschen schamlos aus. Beachten Sie folgende Tipps:

– Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Fordern Sie von angeblichen Handwerkern oder Amtspersonen immer einen offiziellen Ausweis. Im Zweifel rufen Sie bei der angegebenen Firma oder Behörde an – nutzen Sie dazu nicht die vom Besucher genannte Telefonnummer, sondern ein eigenes Telefonbuch oder die offizielle Auskunft.
– Bleiben Sie skeptisch. Echte Handwerker kündigen sich in der Regel vorher an. Lassen Sie sich nicht durch angebliche Notfälle oder Androhungen von Nachteilen (wie “Abschaltung”) unter Druck setzen.
– Lassen Sie Fremde niemals an Wertsachen oder Tresore heran. Geben Sie auch auf Nachfrage keine Auskunft über Verwahrorte von Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen.
– Sprechen Sie mit Ihren älteren Angehörigen, Nachbarn und Freunden über diese Betrugsmethoden. Eine kurze Besprechung kann im Ernstfall vor Schaden bewahren.

Weitere Informationen zum Schutz vor Betrug erhalten Sie auch auf der Internetseite der Polizei: https://recklinghausen.polizei.nrw/artikel/falsche-polizeibeamte-und-andere-betrueger

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4 Kommentare

  1. Ein KI generiertes Foto ist alles andere als zielführend, da man Menschen dadurch möglicherweise in die falsche Richtung lenkt. Wer den Hinweis nicht liest, hält Ausschau nach einem Mann mit diesem Aussehen.

    • @Rere Da gebe ich Ihnen Recht.

      Es geht doch nicht um ein echtes Foto, sondern darum dass man durch eine mutmaßliche Abbildung von vornherein beeinflusst wird. Ist der Typ so stabil wie auf dem Bild dargestellt? War der Schriftzug vielleicht klein und auf der Brust, statt breit und fett in der Mitte? Ist er dunkler oder heller vom Hauttyp als abgebildet?

      Und dies ist nicht aus den Fingern gesogen, sondern psychologisch bewiesen, siehe die damaligen Abbildungen zum Unabomber, die sich als völlig falsch herausgestellt haben.

      Damals wurden jedoch sowohl Bürger als auch die Strafverfolgungsbehörden durch die Phantomzeichnungen in völlig falsche Richtungen beeinflusst.

      Also wenn man kein Bild hat, dann im Sinne der Fahndung besser auch keines künstlich generieren.

    • Für Sie noch einmal die Täterbeschreibung der Polizei, so wie sie im Artikel steht:

      Täterbeschreibung: stabile Figur, ca. 1,80m groß, schwarzer Kapuzenpullover mit der Aufschrift “GENT”, schwarze nach hinten gegelte Haare, braune Augen, dunkler Teint.

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