Schwechater Straße 38 – bald ein Schandfleck weniger in Gladbeck

Schwechater Straße 38 - bald ein Schandfleck weniger in Gladbeck
Imposante Bagger sind aufgefahren und reißen das Hochhaus Schwechater Straße 38 nieder. Die Rentforter sind erleichtert.

Hochhaus und Einkaufszentrum in Rentfort-Nord sind bald Geschichte

05.08.2021 – Schwechater Straße 38 – Es hat Jahrzehnte gedauert, bis man einen Weg fand, die Schrottimmobilie Schwechater Straße 38 abreißen zu können. Im Hintergrund liefen “dunkele” Geschäfte ab. Die einzelnen Eigentumswohnungen wechselten ihre Eigentümer. Käufer wurden vorgeschoben und es wurde getrickst was das Zeug hält.




Endlich gibt es eine Lösung und das ist erst einmal gut. Ob es am Ende eine dicke Rechnung für die Stadt Gladbeck gibt, kann man noch nicht mit Bestimmtheit sagen. Fest steht allerdings, dass die endgültigen Kosten für die Stadt Gladbeck nicht gedeckelt sind – das Fass ist oben offen!

Schredder
Dieser Schredder zerteilt das Hochhaus in kleine Stücke.

Schwechater Straße 38 wird vom der Impementum GmbH abgerissen

Als Retter in der Not wurde noch in der Roland-Ära die Fa. Implementum GmbH aus Düsseldorf gewonnen. Das Unternehmen hat schon das Geschäftszentrum Hoch10 in die Gladbecker Innenstadt gestellt. Genau wie jetzt in Rentfort-Nord war in der Gladbecker City auch erstmal der Abriss eines alten Gebäudes notwendig. Hertie, vormals Karstadt, vormals Althoff, musste weg, bevor etwas Neues entstehen konnte.

Jetzt steht wieder ein riesiger Abrissbagger vor der Hochhausruine. In kurzer Zeit soll das Gebäude flach liegen. Heute ist es üblich und Vorschrift solche Gebäude zuvor zu entkernen. Belastete Gebäudeteile sind zu entsorgen, Installationen zu entfernen. Was der Bagger jetzt noch zu Trümmern “zerbeißt”, kommt vor Ort in einen riesigen Schredder. Metalle werden aus dem Beton heraus gebrochen und sortiert.

Große Mengen des übrig bleibenden Schutts bleiben auf dem Gelände. Die ehemalige Tiefgarage des Hochhauses, auf der lange Jahre der Rentforter Markt angesiedelt war, soll damit verfüllt werden. Das geht aber nur, wenn man der Boden der Tiefgarage zuvor zerstört, denn eine Wanne, die sich langsam aber sicher mit Wasser füllt, will wohl niemand.

Bleibt noch eine Frage: Was passiert eigentlich an der Schrottimmobilie “Erlenkrug”? Man hört nichts mehr.

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