
Reservisten sollen bis zum Alter von 70 Jahren in den Krieg
Gladbeck – 23.04.2026 – Rentenlösung – Den Vorschlag, dass Reservisten bis zum Alter von 70 Jahren, im Falle eines Krieges eingezogen werden sollen, kam zunächst vom Reservistenverband. Von einer großen Austrittswelle aus diesem Verband, ist bislang nichts bekannt. Offensichtlich stößt der Vorschlag dort auf Zustimmung.
Auch aus den relevanten Politikbereichen kommt nur verhaltener Protest. Das mag daran liegen, dass die bundesweite Sorge um den sterbenden Wal (Timmy) in der Ostsee, viele Themen überlagert. Man könnte fast glauben, dass die “herrschende Klasse” den Wal absichtlich auf die Sandbänke gelockt hat.
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Senioren empören sich über den Vorschlag zur “Rentenlösung”
Beim gestrigen Kaffeekauf im Schankraum von Tchibo hörte ich hitzige Wortgefechte von den Stehtischen: “Das sind doch hirnamputierte Knallköppe” und “kriegsgeile Idioten”, waren noch die milderen Bewertungen des Vorschlags. Viele waren davon überzeugt, dass es sich bei der Forderung “Senioren an die Front” um einen Vorschlag zur Reduzierung der Rentenausgaben handele.
In früheren Zeiten schickten die braunen Krieger 14jährige als Flakhelfer in den Einsatz und mit 18 standen junge Männer vorn an der Front, um “das Vaterland zu verteidigen”. Dass das Vaterland der Angreifer war, spielte dabei eine untergeordnete Rolle. Im Falle eines Krieges entscheiden Politiker und die Kirchen, wer gut oder böse ist.
Das Ziel, die Deutschen “kriegstüchtig” zu machen, soll dadurch erreicht werden, dass es 260.000 aktive Soldaten in der Bundeswehr geben soll. Dazu kommen noch 200.000 Reservisten. Mit insgesamt 460.000 “Mann” will Kriegsminister Pistorius die größte Armee Europas stellen. Ein dauerhaftes Schulterklopfen des Rheinmetallvorstandes und der FDP-Seniorin Flak-Zimmermann, ist dem SPD-Mann sicher.
Die Bundeswehr soll einem großen Angriff Russlands standhalten können. Die Zeiten, da die Bundeswehr nur dazu diente, den Feind an der Grenze aufzuhalten bis richtige Soldaten kommen, sind damit vorbei.
Doch zurück zur Rentenlösung: der Vorschlag hat ja was. Wenn eine große Zahl von Männern schon im Alter von 65 bis 70 Jahren “ausscheidet”, schlägt sich das in den verringerten Rentenzahlungen nachhaltig nieder – denn ihr Ausscheiden ist ja dauerhaft. Die heutige Lebenserwartung von Männern liegt bei 78,3 Jahren, das ergibt ein immenses Sparpotential.
Die aktuelle Einschätzung von Merz, dass die gesetzliche Rente künftig nur noch eine “Basisabsicherung” sein soll, würde sich damit erübrigen. Denn die Rentenkasse bleibt voll.
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