Lokalpolitik der Gladbecker Parteien

Lokalpolitik der Gladbecker Parteien
Manchmal gibt es kurze Informationen aus der lokalen Politik in Gladbeck. Die wollen wir an dieser Stelle konzentriert veröffentlichen.

31.03.2023 – Die Gladbecker SPD zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses

Gemeinsame Pressemitteilung zu: Beschleunigung Ausbau der A52
Michael Gerdes (MdB), Christin Siebel (MdL), Wolfgang Wedekind, Dustin Tix

“Die neue Deutschland Geschwindigkeit kommt auch in Gladbeck an”, so die Gladbecker SPD. Mit dem Beschluss der Berliner Ampelkoalition würde das Autobahnprojekt „A52“ beschleunigt. Damit würde einmal mehr die Wichtigkeit des Ausbaus für die Stadt Gladbeck und die Region unterstrichen und vor allem deutlich, dass auch innerhalb der Bundesregierung das Projekt hohe Priorität genieße.

Michael Gerdes, MdB für Gladbeck, Bottrop und Dorsten: „Die Bundesregierung hält die Versprechen ein. Wir brauchen in der gesamten Republik eine Infrastruktur-Modernisierungs-Anstrengung. Das bezieht die notwendigen Autobahn Projekte und Lückenschlüsse mit ein. Deswegen freue ich mich über die Ergebnisse des Koalitionsausschusses. Die Ampel liefert. Es ist auch ein gutes Zeichen, dass Bundesgelder in das Herz des Ruhrgebiets fließen und für die Menschen in Bottrop und Gladbeck investiert wird.“

Christin Siebel, MdL für Gladbeck und Gelsenkirchen: „Der Lückenschluss kommt den Menschen in der Region zugute und bedeutet mehr Mobilität. Als Abgeordnete für Gladbeck und Gelsenkirchen kämpfe ich für starke Standortfaktoren und die Attraktivität beider Städte. Die Beschleunigung bringt noch mehr Planungssicherheit und wird die Potentiale noch früher ans Licht bringen.“

Dustin Tix, SPD-Stadtverbandsvorsitzender in Gladbeck und Wolfgang Wedekind, SPD-Fraktionsvorsitzender in Gladbeck: „Die Beschleunigung der Realisierung des Jahrhundertprojekts ist für Gladbeck ein tolles Ergebnis. Als Stadt werden wir zusammenwachsen, neue Flächen zur Verfügung haben und die störende B224 in einen Tunnel verschwinden lassen. Damit wird gerade für die direkten Anwohner die Verkehrssituation endlich verbessert. Bei der Gestaltung der freiwerdenden Flächen sind wir durch das Projekt 37 Grad Nordost schon voll in die Planung eingestiegen. Das bringt riesige Potentiale für den Wohn- und Wirtschaftsstandort Gladbeck und kann ein echter Schub sein.“


Lokalpolitik

29.03.2023 – Senioren Union der CDU in Gladbeck diskutiert über Sparkasse

Senioren-Union trifft sich
Kaffeetafel der Gladbecker Senioren-Union

Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder der Senioren Union der CDU in Gladbeck zu einem Gedankenaustausch. Im März stand natürlich die Sorge der älteren Menschen im Mittelpunkt, welche Folgen die Schließung des Beratungsangebots der Sparkasse in Rentfort-Nord hat. Viele äußerten sich kritisch, dass nun die Wege zu einem persönlichen Beratungsgespräch weiter werden. Aber auch der notwendige Umgang mit digitalen Medien im Bankgeschäft ist nicht allen geheuer.

„Ich bin es nicht gewohnt, meine Bankgeschäfte am Computer zu erledigen; und meine Kinder wohnen natürlich nicht mehr bei mir im Haus“, äußerte sich eine Teilnehmerin der Runde besorgt. Auch die telefonische Beratung durch die Mitarbeiter der Sparkasse wurde nicht als eine wirklich gleichwertige Lösung angesehen.

Dass es aber bei den Treffen der Seniorinnen und Senioren auch recht fröhlich zugeht, zeigt der Schnappschuss von der Kaffeetafel.

Senioren Union Gladbeck


Lokalpolitik

GRÜNE wollen Wahrnehmbarkeit von Frauen in der Politik erhöhen

„Repräsentanz und Wahrnehmbarkeit von Frauen im Rat und seinen Ausschüssen“, ist ein Antrag der GRÜNEN betitelt, den diese in den Stadtrat einbringen. Pünktlich zum Weltfrauentag am 8. März machen die GRÜNEN damit darauf aufmerksam, dass Politik für die Bürgerinnen und Bürger nach wie vor die Männern bestimmen. Im Rat ist nicht einmal jedes vierte Mitglied eine Frau.

05.03.2023 – Lokalpolitik – „Der Rat und seine Ausschüsse sollen den Querschnitt der Gesellschaft abbilden. Leider sind Frauen in der Politik weiterhin deutlich unterrepräsentiert“, heißt es in dem Antrag. Vier der insgesamt sieben Fraktionen im Rat bestehen nur aus Männern. Bei den Sozialdemokraten ist immerhin jedes dritte Ratsmitglied eine Frau, bei den GRÜNEN besteht die Fraktion mit einem Anteil von 57 Prozent zu über der Hälfte aus Frauen.

Frauen kommen seltener zu Wort

Die Unterrepräsentanz von Frauen hat Auswirkungen auf die Arbeit im Rat und in den Ausschüssen. Frauen kommen wesentlich seltener zu Wort. Die Debatten führen Männer und sie dominieren auch. Frauen werden damit weniger in der Kommunalpolitik wahrgenommen, was dazu führen kann, dass für andere Frauen der Weg in die Politik uninteressanter wird. Ein Teufelskreis, den die GRÜNEN aufbrechen wollen. Sie wollen Frauen in den Gremien die Möglichkeit und den Anreiz bieten, häufiger das Wort zu ergreifen – sichtbar und Hörbar zu werden. Gladbecker Politik muss weiblicher werden. Dafür schlagen sie in einem ersten, einfachen und mutigen Schritt die Änderung der Geschäftsordnung vor.

Geschäftsordnungsänderung: RednerInnenliste zugunsten von Frauen verändern

In der Geschäftsordnung ist der Ablauf von Sitzungen bisher wie folgt geregelt: „Wer sich zu einem zur Beratung gestellten Tagesordnungspunkt äußern will, meldet sich zu Wort. Der Vorsitzende erteilt es in der Reihenfolge, in der die Wortmeldungen eingehen.“ Gemäß Antrag der Grünen soll die Regel durch folgenden Satz ergänzt werden: „Wortmeldungen von Frauen werden ungeachtet der bestehenden Reihenfolge an den Anfang der Liste hinter die letzte Wortmeldung einer Frau gestellt.“

Mit Änderung der Geschäftsordnung haben nach Auffassung der GRÜNEN weiterhin alle Mitglieder das Recht und die Möglichkeit, sich zu einem Tagesordnungspunkt zu äußern. Es würden durch die Änderung keine Rechte eingeschränkt. Lediglich die Reihenfolge der Wortäußerungen wird verändert. Die Stadt Gladbeck würde mit dieser Änderung einen mutigen und innovativen Schritt in der Frauenförderung im Kommunalparlament gehen und könnte damit Modell- und Vorzeigekommune in Deutschland werden.

Dies kann nach Ansicht der GRÜNEN aber nur ein erster, einfacher Schritt sein, um die Wahrnehmbarkeit und Repräsentanz von Frauen in der Politik zu verbessern. Alle Parteien und Fraktionen sind gefordert, für mehr Diversität unter ihren Mitgliedern und VertreterInnen zu sorgen. Hemmnisse, politisch aktiv zu werden, müssen erkannt und abgebaut werden: Seien es Sitzungszeiten, Abläufe oder auch die Debattenkultur. Und es braucht mehr Vorbilder in der Politik. Mit der Bürgermeisterin an der Spitze der Verwaltung und des Rates wurde hier ein wichtiger Schritt gemacht. Die erste Hälfte der Wahlperiode ist um. Wir müssen die zweite Hälfte nutzen, um den nächsten Rat deutlich weiblicher zu gestalten.


Lokalpolitik

05.03.2023 – Krankentage für Gladbecker Kindertagespflegepersonal

Die Gladbecker Grünen haben einen Antrag an den Jugendhilfeausschuss gerichtet. Es geht darum, den freiberuflich tätigen Tageseltern, für 20 Krankheitstage die Lohnkosten zu erstatten.

Die Grünen schlagen vor, dazu betroffene Tageseltern in den Jugendhilfeausschuss einzuladen, damit sie ihr Anliegen selbst vortragen können. Außerdem wollen die Grünen, dass die Verwaltung einen Austausch der Kindertagespflegeeltern zweimal jährlich organisiert.

Der Ausschuss trifft sich am 14. März 2023.


Polizeibericht aus Gladbeck Mitteilungen der Stadt Gladbeck

4 Kommentare

  1. 31.03.2023 – Die Gladbecker SPD zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses”

    W O STEHT denn zu lesen, oder “festgeschrieben” , dass diese B 224 / A52 in Gladbeck nun – echt – weitergebaut wird , WO ?? Ich habe derart nirgends gelesen ! Oder im TV gehört !
    Das sind immer noch Träume;
    erst einmal werden die maroden Brücken repariert ! u.ä. !

  2. Wahrnehmbarkeit für Frauen in der Politik sollte zurückgefahren werden !

    Am letzten Montag waren nur Frauen bei Hart aber fair eingeladen !

    So ein sinnfreies Geschrei habe ich noch nie in einer Sendung im TV erlebt. Da haben sich die anwesenden Frauen wie Kinder aufgeführt :-((

    • Stimmt
      hab’s auch mit Schrecken erlebt, wie sie sich angegiftet haben.
      Das war “KULTUR unter Frauen pur ”
      ein Dramatur-Schauspiel eher ;

  3. Die Unterrepräsentanz von Frauen hat Auswirkungen auf die Arbeit im Rat und in den Ausschüssen. Frauen kommen wesentlich seltener zu Wort.##
    IST es denn nicht eher so,
    dass die Frauen sich erst gar nicht in derart Positionen wählen lassen??
    yyyyyy
    Oder eher , sich erst gar nicht zu Wort melden bzw. zur Wahl stellen!!
    yyyyyy
    DAS sollten die, die dazu das große Wort führen doch mal erklären bzw. lösen!!
    Allerdings kenne ich einen sehr alten Spruch:
    sich nicht zum “Glück” zwingen zu lassen!!
    yyyyyyy
    Wer eben nicht will, der will eben nicht –
    und macht es dann e h e r n i c h t mit Hingabe ! Und das ist m.E. schon wichtig!!

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