Harnblase: Minimalinvasive Operationstechniken erklärt

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Harnblase: Entfernung mit minimalinvasiver Operationstechnik
Leitende Oberarzt Dr. Daniel Wasiri ist Spezialist für Roboter-assistierte Chirurgie. Foto: kern.ruhr

Neue Techniken bei der Radikalentfernung der Harnblase mit dem Da Vinci

Informationsveranstaltung im St. Barbara-Hospital Gladbeck am 12. Juni 2026

Gladbeck – 28.05.2026 – Harnblase – Die Prostataselbsthilfegruppe Gladbeck lädt ein zu einer Informationsveranstaltung.

Am 12. Juni 2026 spricht Dr. Daniel Wasiri, Leitender Oberarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie und Sektionsleiter der Robotik im St. Barbara-Hospital, über neue Techniken bei der Radikalentfernung der Harnblase.

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Fortschritte bei der minimalinvasiven roboterassistierten Chirurgie

Seit den 2000er Jahren hat die minimalinvasive roboterassistierte Chirurgie die Medizin – insbesondere die Urologie – verändert wie kaum eine andere Technik. Statt über große Hautschnitte werden selbst große Operationen in der heutigen Zeit standardmäßig über kleine Hautinzisionen durchgeführt. über diese werden dünne Roboter-Instrumente in den Bauchraum eingebracht. Dadurch werden Operationen schonend durchgeführt.

Während bald schon Instrumente in Deutschland zugelassen werden, die mit den neuesten Roboter-Systemen ein Ertasten ermöglichen, stehen schon jetzt sehr gute Möglichkeiten zur Informationsgewinnung während Eingriffen an Blase, Prostata oder Niere zur Verfügung. So können beispielsweise Ultraschallsonden in den Körper der Patienten eingebracht werden. Diese werden direkt auf die betroffenen Organe aufgelegt und schicken so hochauflösende Bilder über die Organbeschaffenheit an die Konsole des Roboters. Zudem können fluoreszierende Flüssigkeiten verabreicht werden. Diese geben unter Nahinfrarotlicht Informationen über die Durchblutung von Organen an den Operateur weiter.

Roboterassistierte Chirurgie im St. Barbara-Hospital Gladbeck

Dr. Daniel Wasiri, Leitender Oberarzt in der Klinik für Klinik für Urologie und Kinderurologie im St. Barbara-Hospital Gladbeck, ist Spezialist für roboterassistierte Chirurgie. Chefarzt Prof. Dr. Bernhard Planz ist ausgewiesener Experte für urologische Operationen und führt diese seit vielen Jahren konventionell offen chirurgisch, minimalinvasiv laparoskopisch und roboterassistiert durch.

Die Einsatzmöglichkeiten des OP-Roboters sind breit gefächert: Niere, Darm, Prostata oder Leistenbrüche. Durch die bis zu zehnfach vergrößerte 3D-HD-Sicht und echte Tiefenwahrnehmung können feinste Gewebeschichten wie Nerven und Strukturen besser identifiziert werden.

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Dr. Daniel Wasiri: „Nach wie vor ist es der Arzt, der stets die komplette Kontrolle über den Eingriff hat. Der Da Vinci reagiert auf die Befehle des Operateurs und setzt diese um. Der Einsatz des Da Vinci ist also nicht als komplette Verlagerung vom Menschen auf den Roboter zu verstehen, sondern soll vielmehr zu besseren Operationsergebnissen beitragen.“

Prof. Dr. Planz: „Investitionen wie diese tragen dazu bei, dass sich das St. Barbara-Hospital in ausgewählten Fachbereichen spezialisieren kann. Spezialisierung bedeutet mehr Sicherheit für den Patienten. Kompetenzzentren sind die Zukunft der Medizin.“

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Während der Veranstaltung stehen der Referent Dr. Daniel Wasiri, Prof. Dr. Bernhard Planz und Peter Kock, der Vorsitzende der Prostataselbsthilfegruppe Gladbeck, den Zuhörern für individuelle Fragen zur Verfügung.

Termin: Freitag, 12. Juni 2026, 14:00 Uhr
Ort – Schauplatz: St. Barbara-Hospital, Konferenzsaal, Barbarastraße 1, 45964 Gladbeck

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