Staatstrauer für Timmy – Trauerbeflaggung in Deutschland

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Staatstrauer für Timmy - Trauerbeflaggung in ganz Deutschland
Deutschland trauert um Timmy - das Tier hat Emotionen geweckt. Symbolbild: KI

Staatsbegräbnis geplant – Rückt Dänemark den Kadaver raus?

Satire – Gladbeck – 16.05.2026 – Staatstrauer – Timmy, der Buckelwal aus der Ostsee ist tot. Das haben die Behörden jetzt definitiv festgestellt. Der Kadaver wurde untersucht. Dabei haben Taucher auch den vor einigen Tagen angebrachten Peilsender gefunden.

Das riesige Tier war mit einem immensen Aufwand aus der Ostsee in die Nordsee transportiert worden. Die gesamte Nation nahm daran Anteil.


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Doch kaum, dass der Wal in der Nordsee ausgesetzt wurde, kehrte er in die Ostsee zurück und strandete vor der dänischen Insel Anholt. Die beschauliche Insel mit 127 Bewohnern steht nun im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

Dänemark hatte in den vergangenen Monaten immer wieder betont, dass die deutsche Walrettungsaktion Unsinn sei und hat sich nicht daran beteiligt.

Ganz anders reagiert nun Deutschland. Die vom Bundespräsidenten angeordnete Staatstrauer gilt am Sonntag, 17.05.2026. Bundes- und Landesbehörden, sowie Kommunale Einrichtungen sind aufgefordert, die Deutsche Flagge für einen Tag auf Halbmast zu setzen.

Auch ein Staatsbegräbnis plant das Bundespräsidialamt. Jedoch sind derzeit große Mövenschwärme dabei, sich Timmy einzuverleiben. Außerdem befindet der Kadaver sich im dänischen Hoheitsgebiet und Dänemark hat schon signalisiert, dass eine Normalisierung der Situation Not tut. Das Land will das tote Tier nicht an Deutschland übergeben.

Deshalb ist aus Berlin zu vernehmen, dass es für Timmy eine virtuelle Beerdigung geben soll. Den genauen Ablauf will der Bundespräsident heute in einem Sonderbeitrag gleich nach der Tagesschau mitteilen. Der Europäische Song Contest ESC verschiebt sich daher um einige Minuten.

Auch Gladbeck trauert über den Tod des Buckelwals. Die tierliebende BMin hatte schon im Vorfeld Kontakt mit dem Bundespräsidialamt aufgenommen und angeboten, die vorgesehene Trauerrede zu halten.

Timmys Schicksal habe sie so überwältigt, dass sie es als ihre Pflicht ansehe, als Mitglied von Greenpeace einen Hinterbliebenenfond “Buckelwal Timmy” ins Leben zu rufen. Der Fond soll mithelfen, Buckelwale davon abzuhalten, künftig in die für sie tödliche Ostsee abzudriften.

Die Gladbecker Bürgermeisterin geht mit gutem Beispiel voran und stiftet 1.000 Euro aus ihrem Budget. Wie man hört, will die AfD – Fraktion des Gladbecker Rates ebenfalls eine erkleckliche Summe stiften. Dies wiederum bringt die BMin in Bedrängnis, denn noch existiert ja die  Brandmauer. Sie lässt Kooperationen zwischen SPD und AfD nicht zu.

Aber man wird wohl dieses Problem im Sinne einer tierhelfenden Stiftung beheben, zumal Tierliebe keine parteipolitischen Grenzen kennen sollte.

Wie man hört, hat sich SPD-Ratsmitglied und Buddy der BMin, Achmed Khodr, als Stiftungsratsvorsitzender ins Gespräch gebracht. Er als leidenschaftlicher Angler und Mitglied des Angelvereins “Petriheil” sehe sich da durchaus in der Pflicht, auch wenn ein Wal kein Fisch sei.

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14 Kommentare

  1. Trauerbeflaggung für Timmy

    Es ist schon amüsant zu lesen, welchen Kommentar-Wechsel eine Satire über Timmy den Wal auslösen kann.
    Frau Gerber spricht in diesem Zusammenhang in moderatem Ton ein ernstes Thema an. Und das lockt den Anonymus Feprie aus der Reserve.
    Feprie ist mir als anonymer Kommentator von NGZ-Beiträgen schon einige Male aufgefallen. Zwar denke ich an einen bestimmten Klarnamen, der in letzter Zeit nicht mehr kommentiert, beweisen kann ich es nicht. Aber fragen darf ich doch, warum Feprie mit Pseudonym kommentiert?
    Die mit drei Ausrufezeichen versehene Kürzest-Replik, ein Ausrufezeichen hätte doch lt. Deutscher Grammatik genügt, macht mich nicht schlauer.
    Was soll Frau Gerber kombinieren???? Inhalt, Stil, Satzbau, Orthografie und Interpunktion
    des Gerber-Kommentars lassen auf eine intelligente Frau schließen. Schäumt Feprie vielleicht deshalb?
    Und dass Frau Gerber leider nicht zwischen den Zeilen lesen können kann, wage ich zu bezweifeln.
    Ich bin mit der Leserbriefschreiberin nicht verwandt oder verschwägert. Es ärgert mich nur maßlos, wenn Kommentierende sich hinter einem Pseudonym verstecken und aus der Deckung heraus fast schon beleidigend werden.
    Nach Veröffentlichung meines Leserbriefes ist die Angelegenheit für mich beendet.
    Eventuell meinen Ausführungen geltende Repliken werde ich auf “jedenfall” ignorieren.

    • Niemand wird hier beleidigt Her Thiesing! Ich sage nur Oberlehrermanieren.Wieviel Rufzeichen darf ich machen???

  2. Es sagt schon Einiges über das menschliche Miteinander aus, wenn einerseits Tausende Menschen jedes Jahr auf der Flucht vor Krieg und Tod und Vergewaltigung flüchten und dabei ertrinken, und es wird applaudiert und gejohlt. Und auf der anderen Seite soll wohl ein (unbestätigter) Millionenbetrag ausgegeben worden sein für die Rettung eines Wals, der zu dem Zeitpunkt schon so sterbenskrank war, dass er nicht mehr zu retten war.

    Doch statt ihn dort verenden zu lassen wo er war, wirft man ihn lieber in die Tiefsee, wo er dann elendig ertrinkt. Und nun liegt ein Millionen-Euro-Geschenk in Form eines toten Wales vor Dänemark.

    Begleitet von Klangschalen-Spinnern und grausligen KI-Songs, umschwärmt von Menschen die Walgesänge imitieren, wo sie doch offenbar in Kirchhellen besser aufgehoben wären.

    Darauf ein Fischbrötchen.

    Gruß
    Yvonne Gerber

    • Liebe(r) Feprie,

      wo soll man denn bei einem toten Wal zwischen den Zeilen lesen?

      Liebe Grüße
      Yvonne

    • Liebe(r) Feprie,

      niemand will einem Privatmenschen untersagen, wofür er oder sie das Geld verwendet. Wie kommen Sie darauf, dass das anders sein könnte?

      Eine Diskussion über Sinn und Zweck solcher Aktionen darf aber noch erlaubt sein, nicht wahr?

      Liebe Grüße
      Yvonne

    • Liebe(r) Feprie,

      und schon wieder lenken Sie ab, das habe ich bei anderen Diskussionen hier auch schon gesehen. Können Sie nicht mal beim Thema bleiben?

      Also: Zwischen welchen Zeilen soll ich lesen, wenn Sie nichts von sich geben wo man “zwischen den Zeilen lesen” könnte? Und was hat der Wal mit Berlin zu tun?

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