Senioren wollen beteiligt werden, will die Senioren-Union

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Senioren wollen beteiligt werden
Der Bundesvorsitzende der SEnioren-Union sprach im Bürgerhaus-Ost. Foto: Maximilian Krügerke

Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union Hubert Hüppe sprach im Bürgerhaus-Ost Klartext

Gladbeck – 25.05.2026 – Senioren – Ein spannender Vortrag und eine intensive Diskussion – so lautet das Fazit zu der Veranstaltung mit Hubert Hüppe im Bürgerhaus-Ost.

Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union ist bekannt dafür, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Sehr früh hat er die unsägliche 1.000-Euro-Prämie als ungerecht und unsozial kritisiert. Klare Aussagen macht er zur Reform der sozialen Sicherungssysteme.


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Kritisch sieht Hüppe den 9. Altersbericht der Bundesregierung. Dies ist ein Altenbericht ohne Beteiligung von Alten. Es sei nicht hinnehmbar, dass für die 11-köpfige Gruppe, die den Plan erstellt habe, nicht ein Mensch, der über 70 Jahre alt sei, von der damaligen Ministerin Paus (Die Grünen) benannt worden sei. Damit fehlt die Perspektive der Betroffenen und das merkt man.

„Entscheidend ist, dass Politik sich auf die realen Lebensfragen älterer Menschen konzentriert“, betont Hubert Hüppe. „Der demografische Wandel ist eine der größten Zukunftsaufgaben unseres Landes. Wir brauchen deshalb eine Politik, die Generationengerechtigkeit, soziale Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe im Alter gleichermaßen stärkt. Wie wollen, dass diese Themen stärker in den Blick genommen werden. Erfreulich ist, dass die neue Ministerin Karin Prien zum 10. Bericht eine Frau, die Mitte-70 ist, zur Vorsitzenden der Kommission ernannt hat.“

Hubert Hüppe philosophiert über Antisemitismus

Es gibt keine Veranstaltung mit Hubert Hüppe, in der er den immer stärker werdenden Antisemitismus nicht in den Blick nimmt. Es gibt nicht nur den traditionellen Antisemitismus von der politischen Rechten, sondern genauso von der politischen Linken. Zunehmend haben wir es mit einer dritten Gruppe zu tun, dem importierten Antisemitismus aus islamistischen Kreisen. „Diesen Antisemitismus müssen wir so schnell wie möglich wieder exportieren. Und wer als islamistischer Antisemit auftritt, darf die deutsche Staatsangehörigkeit nicht bekommen“, fordert Hubert Hüppe.

Und genauso fordert er, den zunehmenden Antisemitismus mit allen Mitteln zu bekämpfen. Es darf nicht sein, dass man Studenten am Betreten des Hörsaals hindert, weil sie Juden sind. Und ein Konzert darf man nicht absagen, weil der Dirigent ein Jude ist. Hüppe kehrt den zentralen Appell „Nie wieder ist jetzt“ um und stellt für Deutschland fest: „Wieder ist jetzt“.

Die beiden vorherigen Absätze bedürfen eines Kommentars

Der Antisemitismusbegriff wird inflationär benutzt – von Hüppe und vielen anderen. Einerseits setzt sich Hüppe hier für jüdische Studenten ein – gut so! Doch eine Kommentierung des Schulverbots von palästinensischen Schülern in Berlin (seit 2023), weil sie ein Pali-Tuch trugen, würde an dieser Stelle den nötigen Ausgleich schaffen. Was Hüppe offensichtlich unter Antisemitismus versteht, ist die Ablehung der faschistischen Regierung Israels, die derzeit weiter am Genozid an der palästinensischen Bevölkerung in Gaza und im Westjordanland (Besiedlung) arbeitet.

Bei der Reform der Rente fordert Hubert Hüppe von der CDU, dass sie klar an der Seite des „kleinen Arbeiters“ stehen muss. Wer sein Leben lang im Mindestlohn gearbeitet hat, muss spürbar mehr als die Grundsicherung im Alter bekommen.

Für Hüppe sind die Seniorinnen und Senioren das Rückgrat unserer Demokratie. Er zeigt anhand der Wahlanalysen auf, dass die politische Mitte nirgendwo so viele und radikale Parteien so wenige Stimmen hätten wie bei den über 60-Jährigen. Deshalb muss gerade die CDU dieses Erfahrungspotential in ihre politischen Prozesse und Entscheidungen einbinden.

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