Wohnprojekt Hermannschule Gladbeck – es tut sich was

Wohnprojekt Hermannschule Gladbeck - es tut sich was
So sieht die ehemalige Hermannschule von oben aus. Der Kubus, rechts neben dem denkmalgeschützten Schulgebäude wird abgerissen. Auf dem Gelände sollen mehrere neue Wohnhäuser gebaut werden. Foto: Neue Gladbecker Zeitung

Mülheimer Wohnungsbau eG plant Teilabriss und Verdichtung

10.05.2022 – Wohnprojekt – Generationenübergreifendes Hier den Newsletter bestellenWohnen hat sich der Verein „Allerlei Leben“ auf seine Fahnen geschrieben. Hier geht es zur Webseite des Vereins.  Das will der gemeinnützige Verein in der ehemaligen Hermannschule realisieren. Aber ein Verein kann das finanziell nicht selbst stemmen und so hat man sich die MWB (Mülheimer Wohnungsbau eG) ins Boot geholt. Die Genossenschaft hat vor einigen Jahren die Hermannschule gekauft.




Bauantrag für das Wohnprojekt im Sommer 2022

Für die MWB sind generationenübergreifendes Wohnen und Kooperationen mit Vereinen und Initiativen kein Neuland. MWB Pressesprecher Andreas Winkler berichtete von mehreren ähnlichen Projekten, die bereits realisiert sind. Auf der Webseite der MWB sind einige Projekte vorgestellt.  Erfahrungsgemäß brauche man einen langen Atem, von der ersten Idee bis zum Bezug der Wohnungen – das kann schon mal bis zu acht Jahre dauern. In Gladbeck will die MWB im Sommer einen entscheidenden Schritt tun. Der Bauantrag soll bei der Stadt Gladbeck eingereicht werden.

Teilabriss und neue Bebauung für das Wohnprojekt

Der Kubus wird entfernt, da er keiner sinnvollen Wohnnutzung zugeführt werden kann. Auch energetisch ist er nicht auf dem letzten Stand. In diesem Bereich entsteht die gemeinschaftliche Freifläche für das Miteinander im Verein. Den Kubus mit einigen Klassenräumen hatte der damalige Leiter des Hochbauamtes Heinrich Hüwel entworfen, zusätzlich standen auf dem Schulgelände noch einige Pavillons um den Platzmangel in den Griff zu bekommen.

Nach dem jetzigen Planungsstand werden sechs Mietwohnungen in der denkmalgeschützten Schule entstehen. Am nördlichen und nordöstlichen Teil des Grundstücks sollen, in einer L-Form angeordnete Gebäude, mit 18 Wohnungen gebaut werden. Zur Schulstraße hin wird das Projekt durch zwei Doppelhäuser ergänzt, die zum Verkauf angeboten werden.

Alles noch nicht in trockenen Tüchern

Das gesamte Bauprojekt stehe erst am Anfang, so Andreas Winkler von der MWB. Alle Detailfragen müssen noch mit der Stadt Gladbeck abgesprochen und von dieser genehmigt werden. Bis zur endgültigen Beschlussfassung wird noch Zeit vergehen und erst danach kann mit dem Bau begonnen werden.

Was sagt der Verein „Allerlei Leben“ dazu?

Auf eine Anfrage der Neuen Gladbecker Zeitung hat der Verein nicht reagiert. Auf seiner Webseite www.allerlei-leben.de wird seit längerer Zeit nichts mehr über das generationenübergreifende Wohnen berichtet. Der aktuelle Stand ist dort ebenfalls nicht wiedergegeben. Auch die Newsletter der letzten sechs Monate beschäftigen sich mit anderen Themen.


Polizeibericht aus Gladbeck Mitteilungen der Stadt Gladbeck

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