
Fortschritte bei der Radvorrangroute: Gladbeck plant Anschluss ab 2027
Gladbeck – 31.03.2026 – Radvorrangroute – Der Bau der neuen Radvorrangroute zwischen Gladbeck und Bottrop kommt sichtbar voran. Im ersten Bauabschnitt auf Bottroper Stadtgebiet sind die vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen, sodass nun der Bau des ersten Teilstücks der künftigen Städteverbindung beginnt.
Auch für Gladbeck nimmt das Projekt weiter Gestalt an: Der Anschluss entlang des Haarbachs ist in Planung und soll ab 2027 umgesetzt werden.
Die NGZ-News aus Gladbeck immer sofort auf das Handy?
Dann abonniere kostenlos den WhatsApp-Kanal
Die Gladbecker Zusammenfassung des Tages der NGZ?
Dann abonniere den kostenlosen Newsletter
Folgen Sie uns auf Facebook: NeueGladbeckerZeitung
Die Radvorrangroute ist als schnelle und attraktive Verbindung zwischen Gladbeck und Bottrop konzipiert und ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung des Radverkehrs in der Region.
Es sei die größte Baumaßnahme, die in Bottrop jemals für den Radverkehr getätigt wurde, betonte der Bottroper Oberbürgermeister. „Mit der neuen Radvorrangroute stärken wir eine emissionsfreie Mobilität durch eine attraktive Verbindung zwischen den Städten Bottrop und Gladbeck. Darüber hinaus legen wir den Grundstein für eine gute regionale Anbindung des Radverkehrs der Stadt Bottrop über die Stadtgrenzen hinaus, denn auch in Richtung Essen ist eine solche Verbindung sinnvoll und nötig.“
Die Radvorrangroute auf der ehemaligen RAG-Bahntrasse ist ein gutes Beispiel für gute interkommunale Zusammenarbeit die in der Praxis funktioniert. Sie verbindet zwei Städte sinnvoll miteinander und fügt sich perspektivisch in das regionale Radwegenetz ein. Damit wird ein wichtiger Impuls zur Stärkung des Radverkehrs gesetzt und eine attraktive, alltagstaugliche Alternative zum Auto geschaffen.
Die Trasse verläuft überwiegend über die ehemalige Bahnstrecke der RAG. Sie führt von der Bottroper Bahnhofstraße über markante Punkte wie das Alpincenter und den Tetraeder bis zur Boye-Brücke an der Stadtgrenze zu Gladbeck und wird von dort entlang des Haarbachs auf Gladbecker Stadtgebiet fortgeführt.
Im ersten Bauabschnitt wurden bereits Rodungsarbeiten durchgeführt und eine Schottertragschicht auf rund 1,3 Kilometern eingebaut. Diese bildet die Grundlage für den späteren, vier Meter breiten asphaltierten Radweg. Parallel dazu laufen die detaillierten Planungen für weitere Bauwerke wie Rampen und Stützwände.
Gladbecker Abschnitt ab 2027 geplant
Für Gladbeck ist insbesondere der rund ein Kilometer lange Abschnitt entlang des Haarbachs von zentraler Bedeutung. Dieser kommt ohne komplexe Ingenieurbauwerke aus und kann daher vergleichsweise zügig umgesetzt werden. Gleichzeitig entfaltet er seine volle Wirkung erst im Zusammenspiel mit der Strecke auf Bottroper Stadtgebiet.
Daher wird großer Wert auf eine abgestimmte Umsetzung gelegt: Die Planungsleistungen sollen im Jahr 2026 vergeben und der notwendige Förderantrag bis zum 31. Mai 2026 eingereicht werden. Der Baubeginn ist für das Jahr 2027 vorgesehen, um den Anschluss an die bereits laufenden Bauarbeiten in Bottrop zeitnah herzustellen und eine durchgehende Verbindung zu ermöglichen.
Zur Startseite
| Polizeibericht aus Gladbeck | Mitteilungen der Stadt Gladbeck |



Hinterlasse jetzt einen Kommentar