
Verbraucherzentrale bietet “Fakeshop-Finder” an
Gladbeck – 22.03.2026 – Fake-Shops – Beate Peters brauchte ein neues Smartphone. Weil sie schon etwas betagt ist, übernahm ihr Sohn Tobias die Anschaffung. Er recherchierte eine Weile und fand dann auf der Amazon-Website einen Partnershop mit einem günstigen Angebot für das gesuchte IPhone.
499 Euro sollte das Gerät für die Mama kosten – Tobias bestellte es und zahlte den Betrag. Das Paket ließ nicht lange auf sich warten. Einige Tage nach der Bestellung traf es bei seiner Mutter ein. Die öffnete es und was fand sie vor? Einen billigen Taschenrechner, den es überall für 12 Euro gibt. Das war kein Scherz und schon gar nicht lustig!
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Selbst bei Amazon schleichen sich Fake-Shops ein
Beate Peters war in heller Aufregung. Sie selbst hatte noch nie etwas im Internet bestellt. Im Vertrauen darauf, dass ihr Sohn es kann, machte sie eine Ausnahme. Tobias, der einige hundert Kilometer entfernt wohnt, tat das Richtige: er telefonierte mit Amazon, bis er einen kompetenten Mitarbeiter an der Leitung hatte. Der sorgte dafür, dass Beate Peters den vollen Kaufpreis erstattet bekam.
Amazon prüfte den Partnershop, der dann auch von der Plattform verschwand.
Unter Umständen hätten sich Beate Peters und ihr Sohn den ganzen Ärger sparen können. Denn die Verbraucherzentrale bietet kostenlos einen Fakeshop-Finder an. Nach der Eingabe der URL des zu prüfenden Shops, prüft ihn die KI in Sekundenschnelle und gibt eine Bewertung in Rot, Gelb oder Grün ab. Auf diese Weise werden Käufer vor Abzocke geschützt.
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