Bahnhof-West: Neuigkeiten zur Stadterneuerung

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Der verkommene Bahnhof-West
So sah der Bahnhof-West noch im letzten Sommer aus. Foto: Grüne Gladbeck

Von der tristen Bruchbude zum Hundertwasser-Objekt

Gladbeck – 12.03.2026 – Bahnhof-West  Kaum ist die Vorstellung einer Stadterneuerungsgesellschaft aus den politischen Zimmern von SPD und CDU an die Gladbecker Öffentlichkeit gelangt, tut sich was hinsichtlich der Erneuerung des Bahnhof–West.

Der Bahnhof-West wird renoviert
Der Bahnhof-West während der Translozierung. Foto: private Aufnahme

Wie unschwer zu erkennen ist, das Bahnhofsgebäude ist eingerüstet. Zwar sind die Umbau-oder Neubaupläne nur wenigen Personen zugänglich, der NGZ ist es aber trotzdem gelungen zu übersetzen, was die Tauben auf dem Dach gurren.


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Kurz abgeschweift: Die Gladbecker Politik fühlt sich schwer getroffen angesichts der öffentlich geäußerten Kritik, die Verwaltung der Nachbarstadt Dorsten mit ungefähr gleicher Einwohnerzahl leiste gute Arbeit für die Bürger mit nur 1200 Mitarbeitenden. Dorsten sei es sogar gelungen, das alte Bahnhofsgebäude zu restaurieren und zu renovieren und zu einem Bürgerbahnhof umzubauen.

Der Dorstener Bahnhof
Empfangsgebäude des Dorstener Bahnhofs nach dem abgeschlossenen Umbau. Foto: Platte, Wikipedia CC BY-SA 4.0

Dieses Vorbild hat die Gladbecker Politik angeregt, und sie möchte mindestens gleichziehen bzw. Besseres bieten.

Die Tauben auf dem Dach erzählten der NGZ, dass das alte Bahnhofgebäude West zum Haltepunkt Zweckel transloziert werden soll. Die Deutsche Bahn habe schon ihre Zustimmung signalisiert. Auf dem freiwerdenden Grund kann dann ein neues Gebäude entstehen.

Der Clou: Durch private Kontakte des Gladbeckers Edwin M. konnten Verantwortliche der Stadt alte Architekturpläne des Österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser (+2000, Maler, Bildhauer, Architekt) erworben werden. Mit Zustimmung der Erben des Künstlers entsteht ein neues, repräsentatives und der Stadt und ihren Bürgern würdiges Bahnhofsgebäude Gladbeck-West.

Der Historische Bahnhof von Uelzen
Vorbild für den Bahnhof-West: der Hundertwasserbahnhof  Bahnhof Uelzen. Foto: Wikipedia, JoachimKohler-HB – CC BY-SA 4.0

Die Finanzierung des Vorhabens ist so gut wie gesichert. Die Erben verzichten auf jegliche weiteren Honorare. Gladbecker Unternehmer übernehmen Ausführung und Teilkosten des Roh-und Innenausbaus. Einen weiteren Teil steuert die Stadtsparkasse zu. Nicht gedeckte Kosten sollen aus dem „NRW-Plan für gute Infrastruktur“ beglichen werden, wurde der NGZ zugetragen.

Ein ironischer? Wahlslogan der Mehrheitspartei im vergangenen Kommunalwahlkampf lautete: Gute Straßen, gute Stadt. Das reizte nicht wenige BürgerInnen zum Lachen. Aber einem „Guter Bahnhof, gute Stadt“ können vermutlich viele GladbeckerInnen zustimmen.

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