
1.700 städtische Beschäftigte sind SPD und CDU nicht genug
Gladbeck – 22.02.2026 – Stadterneuerungsgesellschaft – Auf Gladbecks Straßen herrscht das Schlaglochchaos. Dazu kommt noch eine dreistellige Zahl an kleinen und großen Baustellen im gesamten Stadtgebiet von Gladbeck. Es regt sich Unmut in der Bevölkerung. Die Bürgermeisterin versuchte im Wahlkampf die Wogen zu glätten, indem sie das Schlaglochglätten mit Kaltasphalt als innovative neue Methode verkauften wollte, bei der Gladbeck Vorreiter sei.
Kaltasphalt (auch Kaltmischgut oder Reparaturasphalt genannt) existiert in verschiedenen Formen schon seit über 90 Jahren. Erste Aufzeichnungen und Anwendungen, insbesondere im Zusammenhang mit Colas-Kaltasphaltverfahren, stammen bereits aus den frühen 1930er Jahren.
Die Hütte brennt! Früher hieß es in solchen Fällen: „Wenn Du nicht mehr weiter weißt, dann gründe einen Arbeitskreis!“
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Stadterneuerungsgesellschaft soll Arbeitskreise ersetzen
Tix auf Instagram: „Wir wollen, dass in Gladbeck schneller gebaut wird. Und deshalb lassen wir eine Stadterneuerungsgesellschaft prüfen!“
Eine Stadterneuerungsgesellschaft ist ein spezialisiertes Unternehmen, das im Auftrag von Kommunen oder Städten städtebauliche Projekte plant, vorbereitet und durchführt. Sie agiert meist als Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung, Eigentümern, Investoren und Bürgern. In Gladbeck soll diese Gesellschaft dafür sorgen, dass z.B. die Schlaglöcher schneller beseitigt werden – und das mit eigenem Personal.
Kleinere Arbeiten erledigt ein Team des ZBG derzeit selbst und für größere Maßnahmen (Gullys erneuern, Bordsteinabsenkung etc.) steht der Stadt ein Oligopol von fünf bis sechs Gladbecker Bauunternehmen zur Verfügung. Werde in diesen Firmen bald Leute arbeitslos, weil die Stadt weniger Aufträge an sie vergibt?
Die Fraktionsvorsitzenden von SPD und CDU haben was vor
Und glaubt etwa jemand, außer vielleicht Verdi-Funktionären, dass irgend etwas schneller geht, wenn die Stadt ein Tochterunternehmen gründet und privatwirtschaftliche Unternehmen ersetzen will.
Evtl. locken auch die lukrative Ämter und Jobs: Bei der Gelsenkirchener SEG ist beispielsweise der CDU-Bürgermeister Werner Wöll Aufsichtsratsvorsitzender. Der inzwischen 70jährige ehemalige Finanzbeamte hat so einige Nebeneinkünfte:
Politische Ämter und Mandate von Werner Wöll
- Bürgermeister der Stadt Gelsenkirchen
- Schatzmeister des CDU-Kreisverbands Gelsenkirchen
Mitgliedschaften und Aufgaben in anderen Organisationen
- Mitglied des Aufsichtsrats der städtischen Wohnbaugesellschaft
- Mitglied des Aufsichtsrats der Gelsenkirchener Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH
- Mitglied des Aufsichtsrats der Stadtentwicklungsgesellschaft Gelsenkirchen
Ist eigentlich zu mühselig zu versuchen, mit den bereits vorhandenen 1.700 MitarbeiterInnen solche Aufgaben zufriedenstellend zu erledigen? Muss man ohne Not den Personalbestand der Stadt Gladbeck, der schon jetzt 50 % höher ist als in Dorsten, weiter aufblähen? Was denkt sich eigentlich die CDU dabei? Und wie verhällt sich die Einzelkämpferin der FDP, die bei der SPD angedockt hat?
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