Neugestaltung des Umfelds der MathiasJakobs-Stadthalle

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Neugestaltung des Umfelds der Stadthalle
Stadthalle und ihr Vorplatz, der jetzt neu gestaltet wird. Foto: Neue Gladbecker Zeitung

Vorplatz der Stadthalle wird neugestaltet: Arbeiten starten am Samstag

Gladbeck – 13.02.2026 – Neugestaltung – Im Rahmen des Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ wird in der Gladbecker Innenstadt jetzt eine der letzten Maßnahmen umgesetzt: Der Vorplatz vor der MathiasJakobs-Stadthalle wird neugestaltet.

In den letzten Jahren wurde das Umfeld rund um das Kulturzentrum bereits Schritt für Schritt verschönert – zum Beispiel das Pastoratswäldchen, die Bücherei, der Jugendbereich und das Atrium der Stadthalle.

Mit der Neugestaltung des Vorplatzes wird dieses Projekt nun abgeschlossen.


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Bei der Umgestaltung erneuert die Stadt Gladbeck unter anderem das Pflaster über der Tiefgarage vor dem Haupteingang. Außerdem öffnet man einen Teil der versiegelten Fläche wieder, damit dort künftig besser Wasser versickern kann. Als erste Maßnahme läuft am Samstag: zunächst fallen sechs Bäume auf dem Vorplatz.

„Vor der Planung wurden alle Bäume genau untersucht. Ziel war es, möglichst viele Bäume zu erhalten. Dabei wurden ihr Zustand, ihr Standort und ihre Zukunftschancen bewertet“, erklärt Stadtbaurat Dr. Volker Kreuzer. Das Ergebnis: Sechs Bäume am Rand des Vorplatzes müssen gefällt und sind später zu ersetzen. Es handelt sich um drei Platanen, eine Kastanie, eine Traubeneiche und einen Silberahorn.

Die Kastanie ist bereits stark geschädigt. Sie ist von einer bakteriellen Krankheit befallen, die den Baum deutlich geschwächt hat. Aus Sicherheitsgründen muss sie in absehbarer Zeit ohnehin entfernt werden.

Auch der Silberahorn und die Traubeneiche haben Probleme. Sie stehen unter den großen Platanen und haben dort schlechte Bedingungen. Bei Kontrollen wurde immer wieder viel abgestorbenes Holz festgestellt. Da sich auf dem Platz und dem angrenzenden Gehweg viele Menschen aufhalten, besteht durch herabfallende Äste eine Gefahr.

Die Platanen selbst haben ebenfalls Schwierigkeiten. Sie stehen in einem zu geringen Pflanzraum. Einerseits begrenzt die Straße den Platz, andererseits befindet sich unter dem Vorplatz eine Tiefgarage. Die Wurzeln haben sich flach unter dem Pflaster ausgebreitet, bekommen aber trotzdem nicht genug Wasser, selbst wenn es viel regnet.

Außerdem haben die großen Wurzeln in den vergangenen Jahren immer wieder das Pflaster angehoben, sowohl auf dem Vorplatz als auch am Gehweg zur Friedrichstraße. Dadurch sind Unebenheiten entstanden, die eine Stolpergefahr darstellen.

Insgesamt sind die Schäden, die zunehmende Schwächung der Bäume und die ungünstigen Standortbedingungen Gründe dafür, dass die Bäume nicht dauerhaft erhalten bleiben können. Die Neugestaltung bietet aber die Chance, neue und widerstandsfähige Bäume zu pflanzen, die besser mit dem Klima zurechtkommen und gut in das neue Platzkonzept passen.

Für die neuen Bäume werden spezielle Pflanzbereiche mit geeignetem Boden und einer Bewässerung angelegt. Geplant ist eine einheitliche Pflanzung von sechs Amberbäumen. Diese sollen den Vorplatz offen, freundlich und einladend wirken lassen.

Die Baumfällarbeiten werden noch bis Ende Februar durchgeführt, da dies aus Gründen des Vogelschutzes nur in diesem Zeitraum erlaubt ist. Der eigentliche Umbau des Vorplatzes beginnt voraussichtlich nach Ostern und soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

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