
„Straßenverhältnisse wie in der dritten Welt!“
Gladbeck – 12.02.2026 – Schlaglöcher – „Gladbeck ist mehr, als nur Schlaglöcher!“, so ähnlich formulierte es die SPD-Bürgermeisterin in den letzten Tagen. Aber reden müssen wir trotzdem über den Zustand der Gladbecker Straßen – der ist nämlich grottenschlecht. Im Kommunalwahlkampf plakatierte die SPD denn auch: „Wir beseitigen die Schlaglöcher. GUTE STRASSEN. GUTE STADT. SPD“
Angeblich soll es im Rathaus eine Prioritätenliste dazu geben, welche Straßen zuerst saniert werden sollen. Wir könnten da einige Tipps beisteuern. An der Bushaltestelle „Oberhof“ sieht es aus, wie auf den Foto oben. Die bis zu 24 Tonnen schweren Busse haben tiefe Spurrillen im Asphalt hinterlassen. Wer im Dunkeln an der Stelle die Straße überqueren will, kann sich leicht die „Haxen“ brechen.
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Bodenwellen an der Uechtmannstraße?
Das Verkehrszeichen für Schlaglöcher in Deutschland ist das Gefahrzeichen 112 „Unebene Fahrbahn“. Es zeigt zwei schwarze Wellenlinien auf weißem Grund in einem roten Dreieck, warnt vor Schlaglöchern, Bodenwellen oder Querrinnen und verpflichtet zu einer angepassten, langsameren Fahrweise, um Schäden zu vermeiden.
Insofern hat die Stadt Gladbeck alles richtig gemacht, als sie kürzlich an der Üchtmannstraße, einseitig, das 112-Schild kombiniert mit dem Tempo-30-Schild aufstellte. (Siehe Foto)

Warum diese Warnung nur einseitig, von Ost nach West ausgesprochen wird, bleibt ein Geheimnis. In der anderen Richtung ist die Straße ebenso kaputt.
Besondere Aktivitäten zu groß angelegten Schlaglochbeseitigung in Gladbeck sind jetzt, vier Monate nach der Wahl, nicht zu erkennen. Aber vielleicht tun es ja auch langfristig entsprechende Schilder.
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