
Gelsenkirchener Künstler gestaltete Kunstwerk am Bunker
Gladbeck – 17.10.2025 – Blickfang – Der Bunker am Marktplatz in Gladbeck-Mitte hat sich in den vergangenen Tagen sichtbar verändert. Das Corona-Motiv, das die Fassade während der Pandemie zierte, wurde entfernt.
Stattdessen ist nun das neue Kunstwerk „Gladbeck“ des Gelsenkirchener Künstlers Beni Veltum zu sehen, das dem Gebäude ein frisches, modernes Erscheinungsbild gibt.
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Bürgermeisterin Bettina Weist zeigt sich begeistert: „Das neue Kunstwerk bereichert unsere Innenstadt sichtbar. Der Entwurf von Beni Veltum verleiht dem Bunker ein modernes Gesicht und bringt zugleich Farbe in das Herz unserer Stadt.“
In den sozialen Medien stößt das Kunstwerk, unter Hinweis auf die Kosten, auf massive Kritik. Immerhin fallen nicht nur Kosten für das Honorar an den Künstler an. Auch die Kosten der Installation in luftiger Höhe sind sicherlich erheblich. Denn an drei Tagen waren Mitarbeiter eines Unternehmens, unter Zuhilfenahme eines Hubsteigers, mit der Montage beschäftigt.
Das erinnert an das Kunstwerk von Susanne A. Schalz im Kreisverkehr in Brauck, das rund 85.000 Euro gekostet haben soll.
Schreiben Sie uns Ihre Meinung dazu in die Kommentare!
Das rund 7×7 Meter große Kunstwerk ist Teil des Innenstadtkonzepts, das die Stadtverwaltung unter dem Motto „Gladbeck: Innenstadt gemeinsam erleben!“ entwickelt hat. Ziel ist es, die Innenstadt lebendig, attraktiv und zukunftsfähig zu gestalten.
Die Wirtschaftsförderung hatte KünstlerInnen aus Gladbeck und der näheren Umgebung aufgerufen, Entwürfe für die Bunkerfassade einzureichen. Aus elf kreativen Vorschlägen ging der Entwurf von Beni Veltum aus Gelsenkirchen als Sieger hervor.
Sein Werk verbindet moderne Gestaltung mit regionaler Identität und setzt ein sichtbares Zeichen für die Kreativität der Region. Das Gladbecker Unternehmen „team design“ hat den digitalen Entwurf an der Bunkerfassade angebracht.
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So oft ich den Gladbecker Marktplatz betrat bzw. querte habe ich noch nie auf die Fassade des Bunkers geachtet. Wohne bereits 70 Jahre in Gladbeck. Mein Blick nach oben, wenn ich den Bunker passiere, gilt ausschliesslich Tauben auf den Bäumen damit ich von deren Hinterlassenschaften, die auch hinreichend auf dem Gehsteig liegen, nicht getroffen werde bzw. ausweichen kann.
Ach Frau Priebe,
die Alternative gegen Deutschland würde noch ganz andere Probleme aufwerfen. So zum Beispiel die innere Zerrissenheit, weil einer der Ortsvorsitzenden sich vermutlich an offiziellen Geldern genüsslich bedient haben soll?
Wollten die nicht mal eine Alternative sein?
Beste Grüße!
Norbert Schnüsser
Ach Herr Schnüsser sie leben in einer anderen Welt (Träumer)Gruß Herr Priebe
Für sowas wird Geld rausgeschmissen Gladbeck hat es ja..
Bunker-Kunstwerk
Ich verstehe die Aufregung in den sozialen Medien bezüglich der Kosten für das neue Bunker-Kunstwerk nicht so ganz.
Das ist doch Wirtschaftsförderung der feinsten Art. Und deshalb zeigt sich die Bürgermeisterin ja auch mit den beiden Mitarbeitenden der Gladbecker Wirtschaftsförderung. Warum man den Künstler nicht auch zum Fototermin eingeladen hat? Es wäre eine freundliche und höfliche Geste gewesen. Aber vielleicht stand der ja gerade auf dem Hubsteiger und arbeitete an seinem Werk.
Mich als Bürger ärgert die lückenhafte Berichterstattung von Gladbeck.de. Was hindert Gladbeck.de daran, die Kosten für diese Aktion zu erwähnen und woher das Geld dafür kommt? Irgendeinen Fördertopf hat die Wirtschaftsförderung doch hoffentlich aufgetan. Aber ein Eigenanteil bleibt auch sicher bei der Stadt hängen. Warum wird dazu geschwiegen? Oder steckt dahinter vielleicht ein Gladbecker Großsponsor, der nicht genannt werden möchte?
Interessant wäre für mich als Bürger gewesen zu wissen, welche Personen der Jury zur Auswahl der elf eingereichten Entwürfe angehört haben. Welche Auswahlkriterien lagen der Jury-Entscheidung zugrunde?
Nebenbei: Die ständige Wiederholung, die Innenstadt lebendig, attraktiv und zukunftsfähig gestalten zu wollen, langweilt mich mittlerweile. Wann ist eine Innenstadt lebendig, attraktiv und zukunftsfähig? Etwa dann, wenn ein (Bunker-)Kunstwerk moderne Gestaltung mit regionaler Gestaltung verbindet? Dazu kommt dann noch das sichtbare Zeichen für Kreativität der Region. Entschuldigung, Damen und Herren von Gladbeck.de. Das ist Geschwätz.
Ob eine Region kreativ sein kann, wage ich zu bezweifeln. Sicher kann es viele kreative Personen in einer Region geben, aber wird eine Region dadurch kreativ?
Die Innenstadt lebendig, attraktiv und zukunftsfähig machen.
Aber da kann doch beim besten Willen nicht Gladbeck mit gemeint sein, besonders attraktiv, ich hau mich weg.
Mit Staunen habe ich gelesen welches Ungestüm da auf dem Bunker angebracht wurde.
Haben wir so viel Geld im Stadtsäckel, dass wir uns so etwas leisten können?
Ich frage mich, sind alle unsere Straßen fertig??? Oder schaut man nicht einmal nach unten, sondern nur nach oben.
Frau Weist sollte mal Richtung Butendorf/Brauck gehen, da gehört der Stadtteil auch noch zu Gladbeck und hätte es verdient saniert zu werden.
Wenn ich das vor der Wahl gewusst hätte, wäre meine Stimme anders ausgefallen.
Bunker-Kunst
NGZ- Leser/in mag sich trösten: Wer nur nach oben schaut, kann leicht ins Stolpern geraten und stürzen.
Wie man hört, soll der neu zu gestaltende Willy-Brandt-Platz mit einer Plastik/Skulptur desselben geschmückt werden.
– Der Baurat freut sich schon über die vielen Touristen, die sich mit der Figur fotografieren lassen werden. So war es zumindest vor einiger Zeit in Gladbecker Medien zu lesen.-
Bevor Herr/Frau Monka beginnt, sich über die bislang noch unbekannten Kosten für die Figur Willy-Brandt Gedanken zu machen:
* Touristen kommen nach Gladbeck, um sich mit der Figur Willy-Brandt fotografieren zu lassen. ( s. Baurat)
*Touristen besuchen die lebendige, attraktive und zukunftsweisende Innenstadt nach dem Fotografieren.
*Touristen lassen deshalb Geld in der Innenstadt (Döner u.a. Gastronomie).
*Das wiederum generiert Steuern für die Stadt Gladbeck.
Fazit: Das Aufstellen einer Willy-Brandt-Statue/Plastik auf dem zukünftigen Willy-Brandt-Platz wäre eine ebenso beachtliche Wirtschaftsförderungsmaßnahme ( Bunker-Kunst).
Schade nur, dass der/dem NGZ-LeserIn Monka erst so kurz nach der Wahl die Augen aufgegangen sind.
Meine Stimme war eine andere!!! Das Schmierentheater und Vetternwirtschaft gehen weiter!