Mann von S-Bahn erfasst: Bundespolizei warnt vor Lebensgefahr

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Mann von S-Bahn erfasst: Bundespolizei warnt
Schwerer Bahnunfall: Mann von S-Bahn erfasst bei Gelsenkirchen-Buer Nord, als er an der Gleiskante saß. Symbolbild: KI

Mann sitzt an Gleiskante und wird von S9 erfasst

Gladbeck Buer/Marl – 16.08.2026 – Mann von S-Bahn erfasst – Auf der S-Bahn-Strecke zwischen Gelsenkirchen-Buer Nord und Marl Mitte kam es am Samstag, 15. August, zu einem schweren Bahnunfall. Ein 58-jähriger Mann saß unmittelbar an der Gleiskante. Eine herannahende S-Bahn erfasste ihn.

Der Unfall ereignete sich gegen 12:50 Uhr. Die S9 fuhr vom Bahnhof Gelsenkirchen-Buer Nord in Richtung Marl.

Nach Angaben des Lokführers bemerkte er im Bereich der Lassallestraße eine Person am Streckenrand. Der Mann saß nach ersten Erkenntnissen an der Bahn- beziehungsweise Gleiskante. Seine Beine hingen dabei in den Gleisbereich.

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Lokführer leitet Schnellbremsung ein

Der Lokführer reagierte sofort. Er leitete eine Schnellbremsung ein. Eine Kollision konnte er jedoch nicht mehr verhindern.

Die S-Bahn streifte das rechte Bein des 58-Jährigen. Der Mann erlitt dabei Verletzungen.

Nach Angaben der Bundespolizei konsumierte der deutsche Staatsangehörige offenbar Alkohol. Die Rettungskräfte versorgten den Verletzten zunächst vor Ort. Eine Befragung war wegen seines Zustands nicht möglich.

Anschließend brachten die Einsatzkräfte den Mann in ein Krankenhaus.

Bundespolizei ermittelt

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Mittelpunkt steht der Verdacht eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Die Ermittler prüfen zudem die genauen Hintergründe des Vorfalls. Auch die Auswirkungen auf den Bahnverkehr sind Gegenstand der Ermittlungen.

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Bundespolizei warnt vor dem Gleisbereich

Der Unfall zeigt erneut, wie gefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist. Die Bundespolizei warnt deshalb eindringlich davor, Gleise oder andere nicht freigegebene Bereiche von Bahnanlagen zu betreten.

Moderne Züge sind häufig sehr leise. Menschen können einen herannahenden Zug daher unter Umständen erst hören, wenn es bereits zu spät ist. Zudem können Züge nicht ausweichen.

Gefahren entstehen nicht nur durch fahrende Züge. Auch Strom führende Anlagen, Masten und weitere Einrichtungen der Bahn können lebensgefährlich sein.

Die Bundespolizei rät deshalb: Gleise niemals betreten und ausreichend Abstand zur Bahn halten.

Weitere Informationen zum sicheren Verhalten auf Bahnanlagen bietet die Bundespolizei auf ihrer Präventionsseite.

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