
So verkommen ist die Lokalpolitik in unserer Stadt
Gladbeck – 27.03.2026 – FDP-Dohmann – Das im Gladbecker Stadtrat vertretene Einzelmitglied der FDP, Christine Dohmann, hat jetzt den moralischen Niedergang in der Gladbecker Stadtpolitik eingeleitet.
Um der SPD-Fraktion, mit der sie seit der Kommunalwahl eng zusammenarbeitet, Vorteile bei der Sitzverteilung in den Ratsausschüssen zu verschaffen, wurde sie SPD-Fraktionsmitglied – für etwa 14 Tage. Nach den Ausschussbesetzungen verlies sie die SPD-Fraktion wieder und wurde Einzelmitglied.
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FDP-Dohmann sorgte für Sodom und Gomorra – tritt die Frau jetzt zurück?
Ratspolitikern anderer Fraktionen fiel auf, dass bei der Berechnung der Ausschusssitze, die SPD plötzlich 23 Mandate in die Berechnung einbrachte. Bekannt waren dem Rat aber nur 22 Mitglieder. Ein Ratsmitglied wollte es genau wissen und wurde beim Chef des Bürgermeisterbüros, Michael Berger, vorstellig. Der ist auch für die rechtliche „Betreuung“ des Rates zuständig und sollte so etwas eigentlich verhindern. Nicht den Wechsel selbst, aber den Wechsel für 14 Tage, zum Zwecke der Manipulation.
Auch Geld ist im Spiel – Judaslohn 345 Euro mtl.
Berger musste erklären, dass FDP-Dohmann dies aus taktischen Gründen gemacht hat, um die Listenverbindung zu stärken. Nachdem die Wahl vorbei und Sitze verteilt waren, hat sie wieder umgezwischt. Dem Vernehmen nach angeblich auch, um die Sachkostenpauschale von etwa 345 Euro (für Einzelmitglieder) zu erhalten. Seitdem ist sie also wieder nur Hospitantin bei der SPD ohne Fraktionsmitgliedschaft. In der gestrigen Ratssitzung (26.03.2026) bestätigte sie den Wechsel-Vorgang, der ihr vorgehalten wurde.
Dies alles hat FDP-Dohmann dann versucht, als das „Gute gegen Rechts“ darzustellen. Nach der „guten Tat“ zur Stärkung der SPD, war sie aber anschließend wohl aus monitären Gründen nicht mehr bereit damit weiterzumachen.
Von ihrer Aktion hatte der Stadtrat in Gänze keine Kenntnis, die er eigentlich hätte haben müssen. Jedenfalls ist nichts kommuniziert worden.
Wer waren die Mitwisser?
Da war zunächst Michael Berger, der Ansprechpartner der Parteien in Ratsangelegenheiten. Er ist die rechte Hand der Bürgermeisterin Bettina Weist (SPD). Kaum zu glauben, dass er seiner Chefin nicht unmittelbar mitgeteilt hat, was die FDP/SPD da vorhat. Nun kommt der „Saubermann“ Dustin Tix ins Spiel. Der SPD-Fraktionsvorsitzende muss im Bilde gewesen sein, denn schließlich hatte seine Fraktion plötzlich 23 statt 22 Stimmen.
Auch Robert Ernst (CDU-Fraktionsvorsitzender) sollte davon gewusst haben, weil SPD und CDU eine Listenverbindung eingingen. Dazu kommt noch eine unbestimmte Menge an Ratsmitgliedern aus SPD und CDU, die von ihren Fraktionsvorsitzenden über das Verhalten von FDP-Dohmann informiert wurden. Denn in solchen brisanten Angelegenheiten holt „man“ sich Rückendeckung, sonst könnten Köpfe rollen.
Christine Dohmann (FDP), Michael Berger (Städtischer Mitarbeiter), Bettina Weist (SPD-Bürgermeisterin), Dustin Tix (SPD-Fraktionsvorsitzender) und Robert Ernst (CDU-Fraktionsvorsitzender) sollten sich angesichts ihrer Trickserei (die an Betrug grenzt) fragen, ob sie die Richtigen an ihrem Platz sind.
Und für FDP-Dohmann bleibt wohl nur eins: Rücktritt vom Ratsmandat!
Die NGZ ist gespannt darauf, ob jemand die Kommunalaufsicht informiert. Denn wenn dieser Vorgang Schule macht, können wir uns künftige Wahlen schenken.
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