Bölleranschlag auf Pütter in Gladbeck sorgt für Aufregung

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Bölleranschlag auf Pütter sorgt für Aufregung
Die Gaststätte Pütter im Sommer. Foto: Neue Gladbecker Zeitung

Mehrere Personen klagten über Hörschäden – zwei kamen ins Krankenhaus

Gladbeck – 09.02.2026 – Bölleranschlag – Erst seit fünf Wochen hat die Gaststätte Pütter (früher Haus Surmann) mit Mikel Dino einen neuen Pächter. Er betreibt auch 100 Meter weiter, auf der Hochstraße in Gladbeck, das „Keli‘s Schnellrestaurant“.

An heutigen Montagabend, gegen 21 Uhr, war die Stimmung in der Bierkneipe auf dem Tiefpunkt angelangt. Jemand hat von außen einen dicken Böller in das Lokal geworfen. Die etwa 15 Gäste fanden das gar nicht lustig. Nach Aussage eines der Anwesenden könnte es sich um einen sog. Polenböller gehandelt haben.

Die Polizei wurde gerufen und auch der Rettungsdienst kam, weil mehrere Gäste über Hörschäden klagten. Sie wurden mit dem RTW ins Krankenhaus transportiert.

Heute, zwei Tage später, äußert sich einer der Verletzten so: „Der Ohrenarzt hat gestern ein Knalltrauma auf beiden Ohren festgestellt. Ich habe Ohrgeräusche, höre nicht richtig und mir ist schon den ganzen Tag speiübel.“


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Bölleranschlag mit noch unbekannten Tätern

Der Augenzeuge berichtet, dass die Täter nicht indentifiziert werden konnten – „es ging alles viel zu schnell“. Neben den zwei Gästen, die mit dem RTW ins Krankenhaus kamen, klagten noch um 22 Uhr mehrere Gäste über Ohrenschmerzen.

Böllerspuren an der Eingangstür
Der Böller hat deutliche Spuren hinterlassen. Foto: Leo Föcher

Der Innenraum der Kneipe musste über einen längeren Zeitraum gelüftet werden, denn der Sprengkörper hatte auch in der Raumluft seine Spuren hinterlassen.

Sowohl die Gäste, als auch der Wirt, haben Strafanzeigen gestellt.

Böllerspuren im Eingangsbereich
Auf der Eingangsbereich ist in Mitleidenschaft gezogen worden. Foto: Leo Föcher

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