A52: Fakten und Hintergründe zur Planungskrise

A52 durch Gladbeck: Fakten und Hintergründe zur Planungskrise
Matthias Raith nimmt zur Absage der Autobahn GmbH Stellung

Leserbrief von Matthias Raith zur Absage der Autobahn GmbH

Gladbeck – 22.01.2026 – A52 – Die Leute von der Autobahn GmbH haben recht, wenn sie nicht zur Sitzung des Planungsausschuss am heutigen 22.1.2026 kommen.

Denn die A52 durch Gladbeck ist tot. Und wer geht schon gern in eine Arena, in der er vor aller Öffentlichkeit zugeben müsste, dass er das sprichwörtlich tote Pferd weiter zu reiten versucht.

Autobahn GmbH erteilt Stadt Gladbeck eine Absage


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Die Fakten stehen fest. Der Bundesverkehrsminister hat mit seinen Erklärungen von Anfang Dezember 2025 die A 52 aus dem mittelfristigen Bauprogramm herausgenommen. Sämtliche Planungen der ihm nachgeordneten, bundeseigenen Autobahngesellschaft laufen damit ins Leere. Die seit zwei Jahrzehnten erfolglos beibehaltene Abschnittsbildung (Bottroper Abschnitt, Autobahnkreuz und Stadtquerung getrennt in Planung und Bau) wäre der Tod des urbanen Lebens in der Stadt (weiland Ulrich Roland: „Kreuz ohne Tunnel wäre die Höchststrafe für Gladbeck“). Wichtiger ist: Der dreigeteilte Planungsprozess hält einer rechtlichen Prüfung nicht stand. Das hat die Stadt Gladbeck mit ihrer Stellungnahme im Planfeststellungsverfahren sehr eindrucksvoll dargelegt.

Angesichts dieser Situation wird der letzte Kämpfer für die A52 auf Gladbecker Stadtgebiet, Stadtbaurat Dr. Volker Kreuzer, vom seriösen Planer im Auftrag der Stadt immer mehr zum Geisterfahrer im geldfreien und unsinnigen Raum. Seine Mitarbeiter und die Bürgermeisterin persönlich sind nicht in der Lage, ihn zu bremsen. Sie geben für die tragische Gestalt ihres eloquenten Lautsprechers nur noch die Cheerleader-Truppe. Man kann deshalb nur hoffen, dass verantwortungsvolle Politiker jetzt im Rat jegliches Geldausgeben und jeden Personaleinsatz der Stadt für die Autobahn stoppen.

In diesem Sinne verstehe ich den vom Wortlaut seiner Begründung her eindeutigen Antrag der CDU Fraktion als Auftakt des Rates für eine konsequente Neuordnung der Gladbecker Position zur A52.

Hier geht es zu den Vorlagen zur heutigen Stadtplanungsausschusssitzung

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