Allradantrieb: Unverzichtbar bei Schlaglöchern in Gladbeck

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Allradantrieb: Unverzichtbar bei Schlaglöchern
Das ist mal eine Entscheidung die Sinn macht: die Stadt Gladbeck fördert Allradantriebe in SUV. Symbolbild: KI

Allradförderung die Lösung gegen Schlaglochpisten?

Satire – Gladbeck – 01.04.2026 – Allradantrieb – SUV-Fahrer, besonders die mit Allradantrieb in ihrem Wagen, werden oft belächelt. Was will man auf der Fahrt zum Supermarkt mit einem Allradantrieb anfangen, heißt es häufig.

Doch “in der Not frisst der Teufel Fliegen”, lautet ein Sprichwort. Politik und Verwaltung haben nun einen Weg aus dem Schlaglochdilemma in Gladbeck gefunden: die Allradförderung durch die Stadt Gladbeck.


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Stadt gibt Kampf gegen Schlaglöcher auf und fördert stattdessen Allradantrieb

Unsere Straßen sind kaputt wie noch nie. Weltenbummler vergleichen sie gern mit denen in Schwellenländern. Wobei letztere besser wegkommen. Die “Schlagloch-Spezialisten” der Stadt haben zuvor fast alle Linderungsmöglichkeiten ausgereizt. So verkaufte die Bürgermeisterin im Wahlkampf das Auffüllen der Schlaglöcher mit Kaltasphalt (gibt es seit 70 Jahren) als innovative neue Methode. Die Stadt ist übersät mit Tempobegrenzungen: mal Tempo 30 und häufig auch Tempo 10 – je nach Gefährdungsgrad der Schlaglöcher.

Einsatz von Hirnschmalz führt zur Problemlösung

Doch jetzt hat das Bemühen des Hirnschmalzes etwas ganz Neues hervorgebracht. Das ist wirklich innovativ und, in Deutschland, einzigartig: die Stadt Gladbeck fördert ab sofort den Kauf von Autos mit Allradantrieb. Damit soll sichergestellt werden, dass die Gladbecker künftig innerhalb der Stadt garantiert von A nach B kommen – ohne irgendwo stecken zu bleiben.

Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und kann zusätzlich zur E-Auto-Kaufprämie in Anspruch genommen werden. Die Fördersumme steht allerdings in Relation zur PS-Zahl des gekauften Fahrzeugs. Dazu ist die PS-Zahl mit 10 zu multiplizieren. Wer also ein E-Auto mit 430 PS (was üblich ist) kauft, kann mit einem städtischen Zuschuss von 4.300 Euro rechnen.

Einen Haken hat die Sache allerdings:

Sollte die Olympiade ins Ruhrgebiet kommen, stehen die Landesregierung und die Kommunen vor logistischen Problemen. Der öffentliche Personennahverkehr ist hochgradig unzuverlässig, im Wochentakt werden Brücken gesperrt und das Ruhrgebiet ist eine einzige Schlaglochpiste. Um die AthletInnen rechtzeitig von ihren Unterkünften zu den Sportstätten zu bringen, sind daher logistische Herausforderungen zu bewältigen.

Und da kommen die Gladbecker Allradfahrzeuge ins Spiel. Halter, die die Anschaffungsprämie der Stadt Gladbeck in Anspruch genommen haben, müssen ihre Fahrzeuge für die Olympiade zur Verfügung stellen.

Die Gladbecker Allradförderung ermöglicht also nicht nur den sicheren Verkehr in Gladbeck, sondern ist auch ein existenzieller Beitrag dazu, die Olympiade im Ruhrgebiet überhaupt zu ermöglichen.

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