
Die Ausgaben der Stadt Gladbeck steigen ins Unermessliche
Gladbeck – 04.02.2026 – Sparphobie – 1.650 Beschäftigte (incl. ZBG und Feuerwehr) soll die Stadt Gladbeck haben. Vor rund 25 Jahren waren es noch 800 Angestellte und Beamte.
Wenn in der kommenden Woche der Haushalt und der Stellenplan für 2026 (unter TOP 11 finden Sie den Stellenplan) beschlossen werden, legen unsere Politiker nochmal eine Schüppe drauf. Dem Stellenplanentwurf für 2026 ist zu entnehmen, dass 54,44 weitere Stellen eingerichtet werden sollen. Abzüglich einiger eingesparter Stellen, kommen auf die Stadt Gladbeck dadurch jährliche Mehrkosten von 3.105.270 Euro zu. Ohne die zu erwartenden Tariferhöhungen.
Aber vielleicht erläutet ja die Bürgermeisterin in ihrer Haushaltsrede, warum die gleich große Nachbarstadt Dorsten bei 75.277 Einwohnern (Gladbeck = 75.499 ) mit nur rund 1.200 Angestellten und Beamten auskommt.
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Leiden Politiker und Verwaltungsleute in Gladbeck unter einer Sparphobie?
Unsere Kommunalpolitiker hauen das Geld raus, als wäre es ihr eigenes. Dabei steht bei 366 Mio. Euro Schulden eigentlich gar kein Geld zur Verfügung. Sie investieren weiterhin Geld in die Planung des Tunnels für die A52 quer durch Gladbeck. Allein dafür beschäftigt die Stadt – nach Aussagen des Stadtbaurates Dr. Kreuzer (Feb. 2025 in der Stadthalle) – acht Mitarbeiter. Es wurden für den Autobahnbau Grundstücke für über 20 Mio. Euro gekauft. Man will aus eigenen Mitteln (welche eigentlich) für 20 Mio. Euro die bewaldete Halde am Festplatz abtragen, um dort ein zubetoniertes Gewerbegebiet entstehen zu lassen.
„Man kann sich nur noch am Kopp packen!“, würde der Ruhri sagen
Evtl. wird der Haushalt 2026 sogar für die AfD zustimmungsfähig. Denn immerhin zwei Stellen sind im Sachbereich Ausländerwesen für die Rückführung und Sicherheit geplant. Kosten: 161.600 Euro.
Gleich vier Stellen zur Sicherstellung einer funktionierenden Infrastruktur („10 Brücken in 10 Jahren“) sollen 407.000 Euro pro Jahr kosten.
94.100 Euro kostet eine Stelle für das Citymanagement.
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