
Peter Breßer-Barnebeck (alias rolfschlaegel) spricht für einen SPD-Arbeitskreis
Gladbeck – 27.01.2026 – Personaldecke – Da bleibt einem das Frühstücksbrot im Halse stecken! Nichts ahnend liest man morgens die Tageszeitung und kriegt plötzlich Puls. In einem Zeitungsbericht über einen Arbeitskreis der SPD-Gladbeck zum Thema Mobilität wird doch tatsächlich der ehemalige Stadtsprecher Peter Breßer-Barnebeck mehrmals zitiert.
Bundesweit bekannt wurde der Mann auch als „rolfschlaegel“. Unter diesem Pseudonym hatte er über Jahre im Internet über politische Gegner hergezogen. Seine Beleidigungen und Diffamierungen waren so heftig, dass einer der Geschädigten für die Enttarnung von Breßer-Barnebeck sorgte. Er war an den Falschen geraten, der Mann war Polizist und konnte die Internetdiffamierungen, aus beruflichen Gründen, nicht auf sich sitzen lassen.
Breßer-Barnebeck, der Gladbecker Internetstalker, jetzt in Rente
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Dünne Personaldecke der SPD macht den Wiedereinstieg möglich
Der geschädigte Polizist hatte damals die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Sie erzwang dann im zweiten Anlauf die Herausgabe der IP-Adresse bei der WAZ. In deren Foren hatte der Stalker ziemlich übel agiert. Heraus kam, dass Breßer-Barnebeck der Täter war. Seine Enttarnung in einer Sportausschusssitzung (der Autor dieser Zeilen war dabei) ging bundesweit durch die Presse.
Kommt nun ein Phönix aus der Asche?
Beobachter sagen schon seit einiger Zeit, dass die personelle Performance der Gladbecker SPD nicht so prickelnd sei. Die Partei habe zwar ungewöhnlich viele Mandate im Stadtrat errungen, doch es hadelt sich überwiegend um neue, politisch unerfahrene Akteure.
Da nimmt es nicht wunder, dass Leute wie Breßer-Barnebeck wieder aus der Versenkung auftauchen. Die Partei scheint aus dem letzten Loch zu pfeifen.
Geschasst wurde „rolfschlaegel“ wegen seiner Machenschaften eigentlich nie. Sein damaliger Vorgesetzter, Bürgermeister Ulrich Roland, dessen politische Entscheidungen er damals ins rechte Licht zu rücken versuchte, bedankte sich dann auch recht schnell. Der Rauch der Affäre war noch nicht abgezogen, da machte Roland seinen Pressesprecher Breßer-Barnebeck zusätzlich um Chef der Wirtschaftsförderung. Wie viele Leichen muss man im Keller haben, um so zu agieren?
Roland konstatierte in einer Tageszeitung, dass es ein „Erdbeben“ in der Stadtgesellschaft gegeben habe und diese „grundnervös“ sei. Die Stadtgesellschaft habe bei diesem Thema (rolfschlaegel) kein Verständnis gezeigt. Die Schärfe und Intensität der Diskussion habe ihn überrascht. 😉
| Polizeibericht aus Gladbeck | Mitteilungen der Stadt Gladbeck |


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