Parkanlagen in Gladbeck: Ein Überblick der Geschichte

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Parkanlagen in Gladbeck: Überblick und Geschichte
Neugestaltung des Wittringer Schlossparks: Aushub des Schlossteichs und Umleitung des Mühlenbachs, 1925, Foto: Museum der Stadt Gladbeck - Bildarchiv

Erster Winterabend im Museum 2026

Dr. Dieter Briese gibt einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Gladbecker Parkanlagen

Gladbeck – 14.01.2026 – Parkanlagen – Im Museum der Stadt Gladbeck, Burgstraße 64, beginnt das neue Jahr mit interessanten Projekten und anregenden Themen. Am Donnerstag, 22. Januar, 17.30 Uhr, startet die Vortragsreihe „Winterabende im Museum 2026“. Dr. Dieter Briese gibt einen Überblick über die Entstehung der „Parkanlagen in Gladbeck“. Anschließend stellt er alle zwölf heutigen Parks mit ihren Besonderheiten vor.

Früher waren gestaltete Parks exklusiv für Regenten und lagen zumeist außerhalb der Städte. Sie befanden sich oft in der Nähe von Schlössern. Erst mit der Industrialisierung, den beengten Wohnverhältnissen und der zunehmenden Luft- und Umweltverschmutzung wurde das Fehlen innerstädtischer Grünflächen zum sozialen und gesundheitlichen Problem.


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Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden erste öffentliche Erholungsbereiche. Der 1864 angelegte Stadtgarten in Essen war der erste kommunale Park im Ruhrgebiet. In Gladbeck wurde vor rund 125 Jahren der erste öffentliche Park durch private Initiative geschaffen. Heute gibt es 12 Parks mit individuellem Charakter, unterschiedlicher Größe und Ausstattung.

Dr. Dieter Briese, Diplom-Geograph und Umweltfachmann, war viele Jahrzehnte in der Stadt Gladbeck für alle Umweltthemen zuständig. Er hat sich in seiner Rentenzeit mit den Parkanlagen in Gladbeck beschäftigt. In dem Vortrag wird er alle 12 öffentlich zugänglichen Parkanlagen in Wort und Bild vorstellen und vielleicht auch das eine oder andere unbekannte Detail zu Tage fördern.

Die Winterabende finden mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Museum der Stadt Gladbeck e.V. und des Vereins für Orts- und Heimatkunde e.V. Gladbeck statt. Der Eintritt ist frei. Allerdings ist eine Anmeldung unter Tel. 02043 / 99-2930 oder per E-Mail an museum@stadt-gladbeck.de wegen des begrenzten Sitzplatzangebots erforderlich.

Der zweite Vortrag am 19. Februar beleuchtet die Geschichte des Schiffshebewerks Henrichenburg. Am 19. März geht es um die historische Entwicklung des Kochens, von frühen Feuerstellen bis zu den technischen Innovationen des 19. Jahrhunderts. Weitere Informationen zum Programm der „Winterabende“ gibt es unter: www.museum-gladbeck.de.

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