
Schwere Überschwemmungen: DRK leistet Nothilfe in Mosambik
Gladbeck – 01.02.2026 – Nothilfe – In Mosambik sind 650.000 Menschen von schweren Überschwemmungen betroffen. Bereits seit Dezember 2025 kommt es immer wieder zu heftigen Regenfällen.
Es werden weiterhin starke Niederschläge und Wirbelstürme erwartet, die Lage könnte sich weiter zuspitzen. Bereits jetzt sind tausende Häuser komplett zerstört und Felder überflutet. „Unbemerkt von der Öffentlichkeit befinden sich viele Menschen in Mosambik in großer Not“, sagt der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Christian Reuter. „Im Rahmen eines Soforthilfeprojekts stellen wir unter anderem Zeltplanen, Decken und Moskitonetze zur Verfügung. Zudem werden Behelfstoiletten aufgebaut, um die Sanitärversorgung zu verbessern.“
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In Mosambik leben rund 70 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Aufgrund der anhaltenden Regenfälle hat sich die humanitäre Lage deutlich zugespitzt. Zahlreiche Menschen stehen vor dem Nichts, da ihre Lebensgrundlagen durch die Überschwemmungen vernichtet wurden. Viele Regionen sind nur noch per Boot zu erreichen. Leider ist keine schnelle Verbesserung der Lage zu erwarten, da weitere Regenfälle und Wirbelstürme erwartet werden. In der aktuellen Situation steigt zudem das Risiko für Krankheiten wie Malaria und Cholera.
Das Mosambikanische Rote Kreuz ist seit Beginn der Überschwemmung praktisch rund um die Uhr im Einsatz. Und schon zuvor leisteten Freiwillige Hilfe, um Schäden zu verhindern. So wurden Moskitonetze und Hygieneartikel wie Seife verteilt, um Krankheiten vorzubeugen. Zudem wurden Notunterkünfte bereitgestellt, Frühwarnungen gegeben und Menschen evakuiert.
Mit Unterstützung des Auswärtigen Amts und dank Spenden baut das DRK nun seine Unterstützung des Mosambikanischen Roten Kreuzes nochmals aus. Seit 2000 arbeitet das DRK eng mit seiner Schwestergesellschaft zusammen, gerade auch in der vorausschauenden humanitären Hilfe.
„Aufgrund vorausschauender Maßnahmen durch unsere Schwestergesellschaft konnte an vielen Stellen noch Schlimmeres verhindert werden. Die Lage ist dennoch vielerorts katastrophal, Menschen haben fast alles verloren. Wir werden als DRK in Zusammenarbeit mit unserer Schwestergesellschaft verstärkt vor Ort sein, um den Menschen zu helfen“, sagt Christian Reuter.
Das DRK bittet um Spenden für die Betroffenen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Afrika
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