
Dr. Andrea Niewerth, Jörg Baumeister und Arif Colak aus der CDU-Fraktion reden Tacheles
Gladbeck – 25.02.2026 – Kritik aus der CDU – In der Gladbecker CDU rumort es gewaltig. Diesmal nicht hinter verschlossenen Türen, sondern ziemlich öffentlich. In einem eigens hergestellten und veröffentlichten, für jedermann einsehbaren YouTube Reel-Filmchen sitzen drei Ratsmitglieder der CDU-Fraktion Gladbeck in trauter Runde zusammen..
Das Video wurde inzwischen gelöscht.
Die NGZ-News aus Gladbeck immer sofort auf das Handy?
Dann abonniere kostenlos den WhatsApp-Kanal
Die Gladbecker Zusammenfassung des Tages der NGZ?
Dann abonniere den kostenlosen Newsletter
Folgen Sie uns auf Facebook: NeueGladbeckerZeitung
Trio-Teilnehmerin Dr. Andrea Niewerth hat die NGZ gelesen. Sie wundert sich über die Headline eines Beitrages: „Gladbecker CDU stramm nach links“. Von den Zusammenhängen hat sie als Ratsmitglied offenbar noch nichts gehört. Gesprächsteilnehmer Jörg Baumeister klärt sie auf. Das sei, so gibt er zu Protokoll, der Tatsache geschuldet, dass auf dem SPD-Werbekanal die SPD- und CDU-Fraktionsvorsitzenden eine „Stadterneuerungsgesellschaft“ in den Raum gestellt hätten. Das habe Konsequenzen: mehr Personal, lukrative Posten und hohe Kosten.
Gewitzt durch die NGZ-Berichterstattung legt Frau Dr. Niewerth nach. Die Gladbecker Stadtverwaltung beschäftige 1700 Mitarbeiter, während die Verwaltung der ziemlich gleichgroßen Nachbarstadt Dorsten für ihre anerkannt gute Arbeit mit 1200 Leuten auskomme. Eine zusätzliche Einheit hält sie für „unfassbar“. Der Dritte im Bunde, der Medienbeauftragte der Fraktion, Arif Colak, stimmt ihr zu. Sie hätten deshalb und aufgrund vieler anderer Punkte dem Haushalt 2026 im Rat nicht zugestimmt. Sie seien nämlich, so Baumeister abschließend „kritische Geister.“
Die NGZ hat mehrfach über die von Bürgermeisterin, CDU und SPD ins Leben gerufene „Finanzkommission“ kritisch berichtigt. Eine solche außerparlamentarische, intransparente Misch-Masch-Aktion ist nämlich im Rahmen unserer Grundordnung so nicht vorgesehen. Offenbar merken jetzt wenigstens einige Mitglieder der CDU-Fraktion, dass sie mit dem von der SPD ausgelegten Köder nicht dauerhaft hinter die Fichte geführt werden dürfen.
Das Pöstchen des ersten stellvertretenden, ehrenamtlichen Bürgermeisters bedeutet für CDU nicht mehr automatisch die Zustimmung für kostspielige und nutzlose Träumereien, die sich die ziemlich besten FreundInnen Ernst, Tix und Weist ausgedacht haben. Das „Eckpunktepapier“ und die daraus beruhende „Finanzkommission“, mit denen die SPD die schwarze Zustimmung für ihre Haushaltsvorstellungen erkaufen wollte, haben ein Tiefschlag bekommen. Es wird Zeit, dass sich die CDU auf ihre Oppositionsrolle besinnt. Männerfreundschaften sind dabei nur bedingt hilfreich.
Zur Startseite
| Polizeibericht aus Gladbeck | Mitteilungen der Stadt Gladbeck |



Hallo an die verantwortlichen der NGZ,
finde den Artikel sehr interessant und stimme Ihnen in einigen Punkten auch zu.
Aber fangen Sie bitte nicht auch noch mit dem Gendern an.
(ziemlich besten FreundInnen) lassen Sie es einfach!
MfG
Reiner Henke
Das große Binnen „I“ benutzen wir schon immer.
Haben Sie keine Angst, den Unsinn mit Sternchen, Unterstrich und Schrägstrich oder Doppelpunkt, machen wir bestimmt nicht mit.
Die Genderfreunde können sich ja nicht einmal selbst auf eine einheitliche Schreibweise einigen.