Krisengewinne besteuern – fordert ver.di

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Krisengewinne besteuern - fordert ver.di
Der Kapitalismus zeigt sich von seiner schlechtesten Seite. Schamlos nutzen die Konzerne den Ukrainekrieg aus um Gewinne zu machen. Grafik: ver.di

Mineralölkonzerne sahnen in der Krise ab

21.06.2022 – Krisengewinne – Benzin kostet trotz Hier den Newsletter bestellenTankrabatt knapp zwei Euro. Die hohen Spritpreise lassen die Gewinne von Shell, ExxonMobil, Chevron & Co explodieren. In den ersten drei Monaten dieses Jahres haben die fünf größten Mineralölkonzerne rund 30 Milliarden Euro Gewinn gemacht – mehr als doppelt so viel wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

„Der Kapitalismus zeigt sich von seiner schlechtesten Seite. Schamlos nutzen die Konzerne die Krise aus um Gewinne zu machen.“ (NGZ)




Die Rufe nach Besteuerung der Krisengewinne werden lauter

Verantwortlich für diese kräftige Gewinnsteigerung ist die Preispolitik der Mineralölkonzerne. Sie haben ihre Chance genutzt: Zwar sind die Rohölpreise in den letzten Monaten kräftig gestiegen. Noch schneller aber ließen die Konzerne den Spritpreis an der Tankstelle klettern.

Der Preis für Dieselkraftstoff stieg von 1,60 Euro auf zeitweise 2,30 Euro. Lediglich 20 Cent dieser Preiserhöhung lassen sich mit dem höheren Rohölpreis erklären. Die verbleibenden 50 Cent erhalten die Ölmultis. Diese inflationstreibende Preispolitik ist nur möglich, weil die Mineralölkonzerne ihre sehr große Marktmacht zu Lasten der Autofahrerinnen und Autofahrer missbrauchen.

Die Krisenprofite der Mineralölindustrie sollte der Staat jetzt mit einer Übergewinnsteuer abschöpfen. Mit den Steuereinnahmen können dann weitere Entlastungspakete für Gering- und Normalverdienende finanziert werden.

Quelle: Ver.di


Polizeibericht aus Gladbeck Mitteilungen der Stadt Gladbeck

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