Für Frühgeborene ein Zeichen setzen

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Ein Zeichen für Frühgeborene setzen
Am Welt-Frühgeborenentag hat das Marienhospüital Gelsenkirchen eine farbig beleuchteten Fassade. Foto: kern.ruhr

Marienhospital Gelsenkirchen leuchtet am 17. November weithin sichtbar – Zeichen der Unterstützung des Welt-Frühgeborenen-Tags

Gladbeck – 11.11.2025 – Frühgeborene – Mit einer farbig beleuchteten Fassade und einem Schriftzug wird auch das Marienhospital Gelsenkirchen an den Welt-Frühgeborenen-Tag am 17. November erinnern. Die Illumination wird sowohl am Morgen sowie am Abend bei Dunkelheit erlebbar sein.

Jährlich kommen in Deutschland etwa 60.000 Kinder vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche und damit zu früh auf die Welt. Damit ist jedes elfte Neugeborene ein „Frühchen“. Allein am Gelsenkirchener Marienhospital waren es in diesem Jahr bereits 111 Frühgeborene, die das Licht der Welt erblickten. 22 davon waren leichter als 1.500 Gramm. Die viel zu frühe Geburt ist mit vielen Risiken verbunden, auf die der Welt-Frühgeborenen-Tag aufmerksam machen will.


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Frühgeborene nur halb so leicht wie ‚reife‘ Babys

„Der häufig verwendete und verniedlichende Begriff ‚Frühchen‘ birgt die Gefahr, das Risiko einer Frühgeburt deutlich zu unterschätzen. Die meisten Frühgeborenen kommen mit einem Gewicht von weniger als 1.500 Gramm auf die Welt. Sie sind damit mehr als halb so leicht wie ‚reife‘ Babys“, erläutert Gwendolyn-Sarah Wille-Modrow, Leitende Ärztin der Klinik für Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin im Marienhospital. „Die Gefahr gesundheitlicher Probleme ist bei Frühgeborenen somit sehr groß. Das geringe Gewicht und die damit verbundenen möglichen Komplikationen stellen ein großes Risiko für das Überleben der Babys dar.“

Zur Verringerung der Risiken tragen sogenannte Perinatalzentren Level 1 bei. Zu diesen gehört auch das Marienhospital Gelsenkirchen. Angeschlossen an dieses medizinische Spitzenangebot ist auch das Sankt-Marien-Hospital in Buer als „assoziiertes Mitglied“. „Auf diese Weise binden wir auch den Norden Gelsenkirchens an die erstklassige Versorgung von Säuglingen im Extremfall an“, freut sich Dr. med. Rudolf Gossen, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Sankt Marien-Hospital Buer, über die sehr enge und eingespielte Zusammenarbeit innerhalb des KERN-Leistungsverbunds.

Frühgeborene in Dorsten nur ab der 36. Schwangerschaftswoche

Auch die Geburtsklinik am St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten ist an dieses medizinische Spitzenangebot angeschlossen. „In Dorsten dürfen Kinder ab der 36. Schwangerschaftswoche entbunden werden. Im Falle einer drohenden Frühgeburt unterhalb der 36. Schwangerschaftswoche kann auf die Expertise aus Ückendorf zurückgegriffen werden. Falls nötig, wird ein zügiger und nahtloser Übergang zur Weiterbehandlung im Perinatalzentrum eingeleitet“, so Dr. Simone Sowa, Chefärztin der Geburtshilfe und Frauenklinik.

Im Marienhospital Gelsenkirchen sind Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal perfekt auf den Fall einer Frühgeburt vorbereitet. Denn „Perinatalzentrum Level 1“ bedeutet, dass das Ückendorfer Krankenhaus die höchste Versorgungsstufe hat, die es in Deutschland im Zusammenhang mit Geburtskliniken gibt. Level 1 erhält ein Haus nur dann, wenn eine leistungsstarke Frauenklinik mit einer Kinderklinik unter einem Dach sehr eng verzahnt ist und damit Patientinnen mit einer Risikoschwangerschaft oder Problemen während der Schwangerschaft in jeder Situation auf höchstem Niveau versorgt werden können. Frühgeborene können im Marienhospital Gelsenkirchen auf der Neonatologie mit Intensivstation in direkter räumlicher Nähe rund um die Uhr versorgt werden.

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