Weiterer Skandal um die Buersche Straße in Gladbeck?

Skandal um die Buersche Straße in Gladbeck?
Das historische Luftbild zeigt die Buersche Straße mit dem schon begrünten Mittelstreifen. Bildquelle: RVR Luftbildarchiv

Liegen die Schienen der Straßenbahn noch im Mittelstreifen? – Die NGZ sucht Zeitzeugen

Gladbeck – 29.08.2025 – Skandal  – Von mehreren Seiten erhielt die Neue Gladbecker Zeitung die Information, dass im begrünten Mittelstreifen der Buerschen Straße noch die Schienen und das komplette Gleisbett der Straßenbahn liegen.

Nachdem die Vestische vor vielen Jahrzehnten den Betrieb der Straßenbahn in Gladbeck einstellte, habe man aus Kostengründen einfach Mutterboden über die Gleise gekippt. Das sagen u.a. ehemalige städtische Mitarbeiter, die die Bepflanzung des Grünstreifens realisierten.


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Der Skandal um die Buersche Straße weitet sich aus!

Die Neue Gladbecker Zeitung sucht nun weitere Zeitzeugen die bestätigen, dass die Straßenbahngleise noch dort liegen. Wenn das stimmt, dann hat die Stadtverwaltung die Ratsmitglieder schlicht „hinter die Fichte geführt“. Denn ein weiterer Informant sagt, dass das Vorhandensein der Schienen auch im Rathaus Gesprächsthema sei.

Noch einmal zu Erinnerung! Der Rat hat beschlossen, dass auf dem Mittelstreifen der Buerschen Straße 104 Parkplätze gebaut werden sollen, damit man auf der Fahrbahn einen rechtssicheren Radstreifen anlegen kann. Das gesamte Projekt soll rund eine Mio. Euro kosten. Zuschüsse von Land gibt es nicht! Die Verschuldung der Stadt Gladbeck mit mehreren hundert Mio. Euro spielt bei den Verantwortlichen aber keine Rolle. Schon beim Fehlkauf der Schwarte-Immobilie auf Pump rechtfertigt man sich damit, dass man ja jetzt einen Gegenwert habe.

Für das Anlegen der 104 Parkplätze sind ca. 300.000 Euro angesetzt. Sollte es sich bewahrheiten, dass die Schienen noch vorhanden sind, dann gibt es eine Kostenexplosion. Auch das Versprechen, dass die Parkplätze und der Radstreifen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden, wird sich in Luft auflösen.

Dieser Sachverhalt könnte der Grund dafür sein, dass die Stadtverwaltung der CDU-Fraktion seit drei Wochen die Akteneinsicht zur Buerschen Straße verweigert.

Die Vermutung, dass die SPD-Verwaltung sich mit der Verheimlichung des oben geschilderten Sachverhaltes über die Kommunalwahlen retten will, verdichtet sich zunehmend. Wenn es zutrifft, dass die Schienen und das Gleisbett noch vorhanden sind, dann wäre die Info wohl erst nach der Kommunalwahl öffentlich geworden. So etwas nennt man dann wohl Wählerbetrug!

Also: Für sachdienliche weitere Hinweise sind wir dankbar.

Schreiben Sie an: redaktion@neue-gladbecker-zeitung.de

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1 Kommentar

  1. Und das alles für die lächerliche Anzahl von Fahrradfahrern , die sich noch nichtmals beschwert hatten …wir hätten an soooo vielen anderen Stellen dringenden Bedarf an besseren Fahrradwegen ….
    Man kann sich tatsächlich nur an den Kopf fassen …

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