Warnstreik: Elf städtische Kitas in Gladbeck geschlossen

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Streikkundgebung: ver.di lädt auch Gladbecker ein
Gewerkschaftssekretärin Andrea Bornemann mit dem Kampagnenlogo

Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst

Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst machen zu

Elf städtische Kitas geschlossen

26.04.2022 – Warnstreik: Die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes der Stadtverwaltung Gladbeck wurden für den Donnerstag, 28. April, ganztägig zu einem Warnstreik aufgerufen. Dies wird im Bereich der städtischen Kindertageseinrichtungen zu erheblichen Einschränkungen führen.
Die Kindertageseinrichtungen an der Ringeldorfer Straße und an der Waldenburger Straße bleiben geöffnet. Die Einrichtungen an der Wiesenstraße und an der Breukerstraße bieten eine Notbetreuung an. Alle übrigen Einrichtungen bleiben streikbedingt geschlossen.
Betroffene Eltern werden geben, sich an die jeweilige Einrichtungsleitung zu wenden.

Am 28.04.2022 finden in ganz NRW regionale Kundgebungen in Dortmund, Essen und Köln statt. Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst aus Gelsenkirchen werden am 28.04.22 zusammen mit ihren KollegInnen aus dem gesamten Ruhrgebiet und Münsterland an einer zentralen Kundgebung in Essen teilnehmen. Zeitgleich finden Kundgebungen in Dortmund und Köln statt.




Streikkundgebung mit Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst

Die Streikkundgebung in Essen startet um 10:00 Uhr auf dem Kennedyplatz. Ab ca. 11:30 Uhr wird sich dann ein Demonstrationszug in Richtung Essener Hauptbahnhof in Bewegung setzen. Am Verhandlungstisch gab es auch in der zweiten Tarifrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Sozial- und Erziehungsdienst keine Bewegung. Dafür bringt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) jetzt ordentlich Bewegung auf die Straßen. Sie erhöht den Druck auf die politischen EntscheidungsträgerInnen.

„Denn eins ist klar: zur Lösung dieses Problems benötigen wir den unbedingten Willen der öffentlichen Arbeitgeber und der Landes- und Bundesregierung. Nur entsprechende gesetzlichen Vorgaben und eine ausreichende Finanzausstattung der Kommunen wird das Problem des Fachkräftemangels nachhaltig lösen“ – so Andrea Bornemann von ver.di-Gelsenkirchen.

Ver.di-Bezirk Mittleres Ruhrgebiet


Polizeibericht aus Gladbeck Mitteilungen der Stadt Gladbeck

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