
An der Haustür besser 2x gucken!
Gladbeck – 01.12.2025 – Haustürgeschäfte – Verteilnetzbetreiber wie die ELE Verteilnetz GmbH (EVNG) in Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck sind darauf angewiesen, dass ihre Zählerableser unangekündigt in die Häuser gelassen werden, um die Strom- und Gaszähler abzulesen. Zugleich wird immer wieder vor Datenklau und Haustürgeschäften gewarnt. Worauf man achten sollte, um an der Haustür richtig zu reagieren.
Immer wieder schaffen es Betrüger an der Haustür, Menschen zu bestehlen. Sei es im wahrsten Sinne des Wortes, weil sie sich Zugang zu Haus oder Wohnung verschaffen, oder weil sensible Daten ausgespäht und missbraucht werden. Aus diesem Grund wird zurecht davor gewarnt, keine Fremden, die unangemeldet vor der Tür stehen, ins Haus zu lassen.
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„Für die ‚echten‘ Zählerableser wird das manchmal zum Problem“, weiß Konstantin Müller, verantwortlich für die Messdienstleistungen bei der EVNG. Schließlich müssen seine Kollegen regelmäßig in die Häuser, um Zählerstände abzulesen oder zu kontrollieren, damit mit diesen Werten abgerechnet und eine rechnerische Ermittlung des Verbrauchs vermieden werden kann. Knapp 400.000 Ablesungen für die Strom- und Gaszähler in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck sind es pro Jahr.
Damit die Türen nicht verschlossen bleiben, ist es der EVNG wichtig, den Kundinnen und Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit für die richtige Reaktion an der Haustür zu bieten. Grundsätzlich gilt: Die Zählerableser der EVNG kommen in der Regel allein. Betrüger hingegen treten oft zu zweit auf.
„Außerdem können sich unsere Mitarbeiter stets mit einem Dienstausweis mit Foto ausweisen“, sagt Konstantin Müller. Zusätzlich hat jeder Ableser ein digitales Endgerät mit einem Ableseauftrag zu jedem Zähler dabei.
Wer dennoch Zweifel hegt, kann auch einfach unter 0209 / 165-15 nachfragen. Die Mitarbeiter der Kundenhotline können einsehen, welche Ableser gerade im Einsatz sind. Die Ableser der EVNG fordern außerdem niemals an der Haustür dazu auf, persönliche Daten herauszugeben oder Verträge abzuschließen. „Eine Unterschrift sollte man an der Tür generell nicht leisten, unsere Ableser benötigen auch keine.“
Wer den Ableser verpasst hat, der findet in der Regel in seinem Briefkasten eine Ablesekarte zum Selbstablesen. „Wir fordern in solchen Fällen mehrfach dazu auf, die Zählerstände mitzuteilen, bevor es zur rechnerischen Ermittlung des Verbrauchs kommt“, so Konstantin Müller.
Angesichts der kommenden Wintermonate, in denen die Zahl der Betrugsversuche an der Haustür erfahrungsgemäß steigt, rät aber auch die EVNG dazu, auf jeden Fall kritisch zu bleiben und zweimal hinzuschauen, um dann an der Haustür richtig zu reagieren. Oft läuft eine aktuell beliebte Masche so: Ein angeblicher „Mitarbeiter der ELE-Gruppe“ behauptet, den Zählerstand ablesen zu müssen und hat dabei auch gleich ein „günstigeres Angebot“ im Gepäck. Das Problem: In solchen Fällen geht es häufig darum, Überraschung und Gutgläubigkeit der Hausbewohner auszunutzen, um an die Daten zu gelangen.
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