
Wer seine Akkus nicht sichert, könnte draufzahlen
Gladbeck – 23.11.2025 – eBike-Akku – Dass man Wasserleitungen, die draußen liegen, im Winter leerlaufen lässt und das Wasser absperrt, weiß inzwischen jedes Kind. Spätestens nach dem ersten Frost ist man schlauer.
Doch beim eBike-Akku hat sich der vernünftige Umgang noch nicht rumgesprochen. Deshalb hier ganz deutlich: Akkus vertragen keine Minustemperaturen. Und was noch schlimmer ist: laden Sie nie einen Akku auf, wenn er kalt und Minusgraden ausgesetzt ist. Dies kann den Akku dauerhaft schädigen. Und ganz wichtig: Die kalte Garage ist nicht der richtige Aufbewahrungsort für den eBike-Akku.
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Was man noch zum eBike-Akku wissen sollte
Fahren kann man mit dem eBike problemlos bis zu minus 10 Grad, denn der Akku erwärmt sich durch den Gebrauch etwas. Allerdings nimmt auch seine Leistung durch die Kälte ab.
Auf keinen Fall sollten Sie den eBike-Akku über eine längere Zeit bei Frost lagern. Entnehmen Sie abnehmbare Akkus bei längeren Standzeiten aus dem kalten E-Bike und lagern Sie sie an einem warmen, trockenen Ort bei Raumtemperatur von 10 bis 20 Grad und einem Ladestand zwischen 50 und 60 %. Dann schaffen Sie optimale Lagerungsbedingungen.
Eine vollständige Entladung (Tiefentladung) ist unbedingt zu vermeiden, da dies zu irreversiblen Schäden führt.
So nutzen Sie den eBike-Akku bei Kälte richtig
eBike-Akku erst kurz vor Fahrtantritt einsetzen: Bringen Sie den Akku erst unmittelbar vor der Abfahrt an Ihrem E-Bike an.
Thermoschutzhüllen: Bei längeren Fahrten im Winter kann eine spezielle Neopren-Schutzhülle helfen, den Akku warm zu halten und vor Steinschlägen und Schmutz zu schützen.
Anfängliche moderate Nutzung: Fahren Sie die ersten Kilometer mit geringer Unterstützung, damit der Akku auf Betriebstemperatur kommen kann.
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Vielen Dank für die sehr guten Akku-Ratschläge, ich merke bereits, dass die Akkuleistung gerade jetzt im November deutlich nach unten geht – aber was soll ich machen: Mein E-Bike ist für mich das wichtigste Verkehrsmittel, selbst bei weiter entfernten Touren nach Gelsenkirchen, Mülheim, Essen, Oberhausen oder Duisburg bin ich mit dem Fahrrad schneller, als stundenlang mit dem Auto im Stau zu stehen. Gladbeck ist – meiner bescheidenen Meinung nach – im Fahrradbereich gegenüber den Nachbarstädten „vorbildlich“. In Oberhausen bei diesen Temperaturen eine Radfahrerin/einen Radfahrer zu sehen, ist selten. Essen ist immer noch „der Fahrrad-Horror“, da hat sich noch nicht viel verändert. Am 4. November veranstaltete eine kleine Öko-Gruppe innerhalb der Gladbecker SPD hier im Johannes-Rau-Haus eine Diskussionsrunde mit einer SPD-Landtagsabgeordneten, die im Landtag für den öffentlichen Nahverkehr, Radwege usw. zuständig ist. Für mich eine „Witzveranstaltung“, ausgerechnet eine SPD-Abgeordnete aus Essen wollte uns hier Verbesserungsvorschläge unterbreiten? Neben ihrer mehrfach erwähnten Bezeichnung „Essen – die grüne Hauptstadt Europas“ (wie ist denn ausgerechnet Essen an diesen Titel gekommen?) fragte ich sie, mit welchem Verkehrsmittel sie denn nach Gladbeck gefahren ist? Jetzt darf die Leserin/der Leser hier drei Mal raten, welche Antwort da kam? Also: Sie kam NICHT mit der Bahn und auch NICHT mit dem Fahrrad. Die Rätsel-Antwort: Natürlich mit dem Auto! Peinlich!