Bauarbeiten auf der Buerschen Straße beginnen wieder

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Bauarbeiten auf der Buerschen Straße beginnen
Einen Radweg, wie vorgeschlagen, wird es auf dem Mittelstreifen nie geben. Stattdessen werden jetzt Parkplätze gebaut. Foto: Peter Braczko

Mehr Parkmöglichkeiten und neue Bäume für die Buersche Straße

Gladbeck – 17.02.2026 – Bauarbeiten – In den Mittelinseln der Buerschen Straße in Gladbeck entstehen jetzt die angekündigten neuen Parkmöglichkeiten. Insgesamt werden entlang der gesamten Straße 84 Stellplätze auf dem Mittelstreifen – quer zur Fahrbahn – geschaffen, die bis Anfang Juni fertiggestellt sein sollen.

Bei der Planung wurde besonderer Wert daraufgelegt, die Parkplätze so anzuordnen, dass sie sich funktional in den Straßenraum einfügen und gleichzeitig den Verkehrsfluss berücksichtigen. Auch bestehende unterirdische Leitungen und weitere bauliche Gegebenheiten wurden dabei sorgfältig einbezogen.


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Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die nachhaltige Begrünung. Insgesamt pflanzt die Stadt Gladbeck 28 neue, klimaresiliente Bäume. Sie sollen den Straßenraum langfristig aufwerten und zukunftsfähig gestalten. Vorgesehen sind Linden, Amberbäume, Zierkirschen und Hopfenbuchen.

Ergänzend dazu werden nach Fertigstellung der Stellplätze in den angrenzenden Rasenflächen weitere Begrünungsmaßnahmen umgesetzt, um Biodiversität und Klimaresilienz zusätzlich zu stärken. Weitere Pflanz- und Begrünungsarbeiten in der Mittelinsel – vom Kreisverkehr Humboldtstraße bis zum Bereich Haus Küster / Vinzenzheim – folgen im Sommer beziehungsweise Herbst 2026.

Im Zuge der vorbereitenden Maßnahmen sind im Februar (voraussichtlich in der achten Kalenderwoche) Fällarbeiten vorgesehen. Betroffen sind Bäume in den Bereichen am Vinzenzheim, am Haus Küster sowie im Mündungsbereich der Ahornstraße. Insgesamt müssen 23 Bäume weichen, darunter neun Linden, neun Laubbäume verschiedener Arten sowie fünf nicht standortgerechte Kiefern.

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4 Kommentare

  1. Ähnliche Situation in Eibergen (NL). Lösung: Radweg auf dem Mittelstreifen und, leicht erhöht (Let op! Drempels) quer durch den nächsten Kreisverkehr mit Stoppschildern für die Autos. Geht doch.
    Wahrscheinlich ist der deutsche Autofahrer mit solchen Gegebenheiten völig überfordert…

    • Eher sind die deutschen Stadtplaner überfordert. Wundere mich immer wieder, was die Stadtverwaltungen in den Niederlanden an fantasiereichen Lösungen für den Radverkehr auf die Reihe bekommen!

  2. Wenn ich rückblickend mein Frühlingsfoto auf der Mittelinsel der „Buerschen“ so betrachte, dann denke ich, das hätte so nicht laufen dürfen. Heinz Enxing und ich vom Verkehrsverein Gladbeck, wir sind extrem viel mit dem Fahrrad unterwegs, hatten uns das wirklich anders vorgestellt. Unser Vorschlag sah so aus: Ein ca. 1,50 Meter schmaler Radstreifen auf der Mitte (wie auf dem Bild), der sich leicht um die Bäume schlängelt, dazu wäre es nicht nötig gewesen, Asphalt aufzutragen. Nicht ein ein einziger Baum wäre unter die Kettensäge gekommen, die schönen Bäume hätten stehen bleiben können, nur ein Buschbereich hätte etwas Beschnitt gebraucht für eine Durchfahrt – und ein Werbeschild sollte weichen. Die Radfahrerinnen und Radfahrer bekämen einen wunderschönen Mittelweg – die Parkplätze könnten auf der Straße bleiben, die Fußgänger behielten ihren Bürgersteig auf beiden Seiten – aber dann die stadtplanerischen Ausreden: „Keine Zufahrts- und Abfahrtsmöglichkeit für die Räder in Richtung Postallee und zurück?“ Im Kreisverkehr am Parkhaus CityCenter bestehen sechs An- und Abfahrten, kein Problem für die Radbenutzer, sich da einzuordnen. Und jetzt?! Eine ökologisch komplett falsche und nebenbei auch sehr teure Lösung. Das kommt dabei heraus, wenn fantasielose Autofahrer am Schreibtisch Radwege planen. Bin immer noch sehr enttäuscht….

    • Ich stimme zu, wenn jowi und Peter Braczko von der gestalterischen Fantasie niederländischer Planer bzgl. dortiger Radwegeplanung schwärmen.
      Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass -jetzt im Kleinen- Gladbecker Planer überfordert seien und keine Fantasie hätten. Ich vermute eher, die planerisch-gestalterische Fantasieeinschränkung ist auf der politischen Seite zu verorten: also in den entsprechenden Ausschüssen und letztlich im Rat. Hier wird entschieden, ob eine gefällige Planung/Gestaltung realisiert wird oder eine Nullachtfünfzehn-Lösung ohne Originalität, aber Langeweile und Überdruss erzeugend.

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