AfD Gladbeck: Das politische Ende von Marco Gräber?

AfD Gladbeck: Das Ende von Marco Gräber?
Schützek und Gräber (beide Ex-AfDler) mögen sich nicht mehr. Grafik: Stadt Gladbeck

Christian Wederhake, Marcus Schützek und Marco Gräber aus der AfD ausgeschlossen?

Gladbeck – 04.02.2026 – AfD Gladbeck – Schon mehrfach hat diese Zeitung über die Eskapaden des AfD-Überfliegers Marco Gräber aus Gladbeck berichtet. Parteiintern wurde ihm ein fragwürdiger Umgang mit Parteigeldern vorgeworfen.

Da war Gräber noch Fraktionsvorsitzender der AfD in Gladbeck und im Kreis Recklinghausen. Nebenbei hatte er noch einen Job als persönlicher Mitarbeiter des Gelsenkirchener AfD-MdB.


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Höhenflug von Gräber beendet?

Mit dem Flug nach oben scheint es nun ein Ende zu haben. Wie kolportiert wird, hat die AfD sich nun gänzlich von Gräber getrennt – er soll nicht mehr AfD-Mitglied sein. Die Gladbecker AfD-Fraktion hatte sich schon gleich nach der Kommunalwahl von ihm getrennt. Seitdem fristet er ein politisches Dasein als Einzelmitglied im Stadtrat von Gladbeck. Bei der Zuordnung der Sitzplätze im Rat habe er darum gebeten, so heißt es, dass man ihn nicht neben seinen früheren Volksgenossen Marcus Schützek setzt. Die Bitte war erfolgreich, zwischen den beiden sitzen nun sechs Mitglieder anderer Parteien.

Auch Christian Wederhake und Marcus Schützek nicht mehr in der AfD?

Doch Gräbers Rauswurf scheint ansteckend zu sein. 😉 Die Mitglieder der ehemals 13-köpfigen AfD-Fraktion, Christian Wederhake und Marcus Schützek, hatten die AfD-Fraktion schon im letzten Jahr verlassen und die „Ratsgruppe Politik für Gladbeck“ gegründet. Wie Gräber sind sie nun offensichtlich aus der AfD ausgeschlossen worden. Schützek hatte seine ersten politischen Erfahrungen als stellvertretender Juso-Vorsitzender in Gladbeck gesammelt.

Ein Anekdote am Rande: Gräbers Sitzplatzwunsch führte dazu, dass er sich nun einen Tisch mit Süleyman Kosar teilt. Der ist der Fraktion DIE LINKE/ABI beigetreten. Ob Gräber auch so ein Erdogan-Fan wie Kosar ist …? Kann ja noch werden!

Von politischen Initiativen der nun nur noch 10-köpfigen AfD-Fraktion ist nichts zu vernehmen. Der letzte Beitrag auf der Facebookseite der AfD-Fraktion Gladbeck stammt vom 27. September 2024. Auf der Instagram-Seite der AfD-Gladbeck ist der letzte Beitrag auf den 22. November 2024 datiert. Eine Webseite der AfD-Fraktion Gladbeck gibt es noch gar nicht.

Wahrscheinlich ist dies das Erfolgsrezept der AfD: man verlässt sich ganz auf die Volksgenossen im Bund.

Wenn es schon keine politischen Initiativen dieser rechtslastigen Partei gibt, dann sollten wenigstens die gewählten Ratsmitglieder genannt werden: Sebastian Lemanski, Klaus Udo Pirsig, Norbert Weller, Andrea Löchner-Lange, Marius Dusza, Frank Fehrenkämper, Werner Liedtke, Lukas Schipper, Burkhard Steinberg und Nadja Steinberg.

Die AfD stellt in Gladbeck sogar den Vorsitzenden des Kulturausschusses. Über Initiativen zu Bücherverbrennungen ist noch nichts bekannt geworden und auch in der Städtischen Galerie scheint keine Ausstellung mit Bildern röhrender Hirsche in Vorbereitung zu sein.

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