„Zählerableser“ wollen in Gladbeck betrügen

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Falsche "Zählerableser" wollen in Gladbeck betrügen
Seien Sie vorsichtig, wenn jemand unangekündigt auftaucht und Daten von Ihnen erheben will! Bild: KI

ELE mahnt zur Vorsicht an der Haustür

Gladbeck – 16.12.2025 – Zählerableser – An der Haustür hat man nicht die Möglichkeit, Angebote zu vergleichen. Dies nutzen schwarze Schafe aktuell wieder verstärkt aus. Die ELE weist darauf hin, dass ihr von ihren Kundinnen und Kunden immer wieder unaufgeforderte Besuche aggressiver Werber gemeldet werden. Diese sind in Bottrop, Gelsen­kirchen und Gladbeck von Tür zu Tür unterwegs, um Strom- und Gasverträge zu verkaufen. Oftmals behaupten diese Werber, von der ELE zu kommen oder in ihrem Auftrag unterwegs zu sein.

„Ziel ist es in fast allen Fällen, die uns gemeldet werden, den Kunden vertragsrelevante Informationen zu entlocken“, sagt Christian Hofmann, Leiter Vertrieb Privat- und Gewerbekunden bei der ELE. „Schon mit wenigen Daten kann der bestehende Stromlieferungsvertrag gekündigt und ein neuer abgeschlossen werden. Dies geschieht auch, wenn die Opfer der Werbeaktion ihren Stromanbieter gar nicht wechseln wollen.“


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Wenn unangekündigt Werber an der Haustür erscheinen und eine Unterschrift oder persönliche Daten wie Kunden- oder Zählernummern einfordern, ist also Vorsicht geboten. Diese Daten sollten niemals leichtfertig herausgegeben werden, denn sie könnten missbraucht werden, um einen Anbieterwechsel ohne Zustimmung einzuleiten. Daher unser Tipp: Nicht unter Druck setzen lassen und keine Daten herausgeben. Im Zweifelsfall lieber die Unterlagen zur Prüfung aushändigen lassen. Erst dann eine Entscheidung treffen.

Immer wieder fordern diese Werber zum Beispiel dazu auf, die letzte Abrechnung des Strom- oder Gaslieferanten zu zeigen. Da werden dann ruckzuck die relevanten Daten – zum Beispiel die Zählernummer – abgeschrieben. Schon wird der Vertragswechsel auf den Weg gebracht, ob der Kunde es will oder nicht. Und wenn man ganz viel Pech hat, ist die Widerrufsfrist abgelaufen, ehe man davon überhaupt etwas mitbekommt.

Misstrauisch sein sollte man deshalb immer, wenn man Sie beim Erstkontakt zur Unterschrift oder der Herausgabe von Bank- oder Zählerdaten drängt. Grundsätzlich gilt bei Haustürgeschäften eine Widerrufsfrist von 14 Tagen. Innerhalb dieser Zeit kann jede Kundin bzw. jeder Kunde einen unterschriebenen Vertrag ohne Angabe von Gründen widerrufen. Hat man Sie bei der Vertragsanbahnung getäuscht, gibt es unter Umständen darüber hinaus die Möglichkeit der Anfechtung wegen arglistiger Täuschung oder Irrtum.

Als Leitsatz für Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck gilt: Echte Mitarbeiter der ELE-Gruppe, wie zum Beispiel die Zählerableser der EVNG, fordern niemals an der Haustür dazu auf, persönliche Daten herauszugeben oder Verträge abzuschließen. Außerdem können sie sich stets mit einem Dienstausweis mit Foto ausweisen. Wer sich zusätzlich vergewissern möchte, ob die Person an der Haustür im Auftrag von ELE oder EVNG unterwegs ist, kann dies telefonisch unter 0209/ 165-10 erfragen.

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