
Moderne Therapieverfahren bei Prostataerkrankungen
Gladbeck – 30.01.2026 – Wasser marsch! – Rund zehn Millionen Männer über 60 Jahre leiden in Deutschland unter Beschwerden infolge einer gutartigen Prostatavergrößerung. Wenn der Harnstrahl schwächer wird und Medikamente nicht mehr ausreichend helfen, stehen heute hochmoderne und schonende Behandlungsverfahren zur Verfügung.
Informationsveranstaltungam 4. Februar im Gladbecker St. Barbara-Hospital
Über diese Möglichkeiten informiert die Klinik für Urologie und Kinderurologie am St. Barbara Hospital Gladbeck gemeinsam mit der Prostataselbsthilfegruppe Gladbeck im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung.
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Unter dem Motto „Wasser marsch! – Wie aus einem Sprühstrahl wieder ein Vollstrahl wird“ stellt Prof. Dr. Bernhard Planz, Chefarzt der Klinik für Urologie, moderne operative Therapien der Prostata vor. Dazu zählen etablierte Verfahren wie die Hochfrequenzstromresektion, innovative Lasertherapien (Holmium- und Thuliumlaserenukleation, Greenlight-Laservaporisation), das minimalinvasive iTind-Verfahren sowie als neueste Methode die Rezum™-Therapie, bei der Wasserdampf eingesetzt wird, um überschüssiges Prostatagewebe zu verkleinern – ganz ohne Schnitte, über die Harnröhre.
Ein besonderer Vorteil der Lasertherapien und der Wasserdampfablation liegt im deutlich geringeren Blutverlust im Vergleich zu klassischen Verfahren.
„Die moderne Urologie bietet heute maßgeschneiderte und sehr schonende Behandlungsmöglichkeiten für Männer mit Prostatavergrößerung. Mit Verfahren wie der Wasserdampfablation können wir vielen Patienten effektiv helfen – mit kurzen Erholungszeiten und hoher Sicherheit. Unser Ziel ist es, Lebensqualität zurückzugeben“, erklärt Prof. Dr. Bernhard Planz.
Die Veranstaltung findet im Rahmen eines Treffens der Prostataselbsthilfegruppe Gladbeck unter der Leitung des Vorsitzenden Herrn Hans Peter Kock statt. Im Anschluss an den Vortrag stehen Prof. Dr. Planz und der Vorsitzende der Selbsthilfegruppe für individuelle Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.
Die Veranstaltung beginnt um 15.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zum Abschluss der Veranstaltung stehen der Referent und der Vorsitzende der Prostataselbsthilfegruppe Hans Peter Kock dann den Zuhörern für individuelle Fragen zur Verfügung.
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