Schwammstadt: Workshop zur Regenwasserbewirtschaftung

Schwammstadt: Workshop zur Regenwasserversickerung
Wie Regenwasser, zum Beispiel von Dachflächen, sinnvoll im Garten versickert und gespeichert werden kann, zeigt der Workshop der Natur- und Umweltschutzakademie und der Zukunftsinitiative Klima.Werk. Foto: Kirsten Neumann/EGLV

Praxisseminar Schwammstadt: Fortbildung für Fachleute

Regenwasser naturnah nutzen: Ein Workshop vermittelt Wissen in den Bereichen Bauen, Bürokratie, Wasserrecht und Förderung

Gladbeck – 29.01.2026 – Schwammstadt – Niederschlag vor Ort speichern, versickern lassen und sinnvoll nutzen – wie das im Alltag gelingen kann, zeigt der Workshop „Schwammstadt in der Praxis – Regenwasser naturnah nutzen“ am 20. Februar in der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) in Recklinghausen.

Die Zukunftsinitiative Klima.Werk und die Akademie bieten die Fortbildung gemeinsam an, Zielgruppe sind Fachleute aus den Bereichen Garten- und Landschaftsbau oder Dach. Weitere Interessierte sind willkommen.
Wie kann Regenwasser im Garten und auf dem Dach sinnvoll genutzt werden? Im Mittelpunkt stehen bauliche Maßnahmen zur naturnahen Regenwasserbewirtschaftung im Hausgarten sowie bei der Dachbegrünung. Die Teilnehmenden können sich zu Umsetzungsmöglichkeiten, technischen Grundlagen, rechtlichen Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten informieren. Ein Praxisteil bietet zudem Gelegenheit zum Austausch und zur direkten Anwendung.


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Die Tagung findet am Freitag, 20. Februar, von 9 bis 16.30 Uhr in der Natur- und Umweltschutzakademie, Siemensstraße 5, in Recklinghausen statt.

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an HandwerkerInnen aus dem Bereich Dach sowie Garten- und Landschaftsbau, an Verbände, Vereine und weitere Interessierte. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung auf: Schwammstadt als Inspiration zur Gartengestaltung. Anmeldeschluss ist der 6. Februar.

Die Zukunftsinitiative Klima.Werk

In der Zukunftsinitiative Klima.Werk arbeiten Emschergenossenschaft und Lippeverband gemeinsam mit Städten der Emscher-Lippe-Region an einer wasserbewussten Stadt- und Raumentwicklung. Ziel ist es, die Folgen des Klimawandels abzumildern und die Lebensqualität in den Quartieren zu steigern. Der blau-grüne Umbau startete 2005 mit der Zukunftsvereinbarung Regenwasser (ZVR) von Emschergenossenschaft, Emscher-Kommunen und dem Land NRW. Später entwickelte sich daraus 2014 die Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“. Heute heißt sie Zukunftsinitiative Klima.Werk.

Unter dem Dach des Klima.Werks wird das Ruhrkonferenz-Projekt „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ des Landes Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Daran beteiligen sich seit 2020 alle Wasserverbände der Region. Die Förderkulisse des Projekts umfasst das Gebiet des Regionalverbandes Ruhr (53 Städte und Gemeinden). In den klimafesten Wandel sollen bis 2030 rund 250 Millionen Euro investiert werden. In ausgewiesenen Gebieten sollen 25 Prozent der befestigten Flächen abgekoppelt und die Verdunstungsrate um 10 Prozentpunkte gesteigert werden. Die Serviceorganisation der Zukunftsinitiative bei Emschergenossenschaft und Lippeverband setzt mit den Städten die Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung um. Weitere Informationen (auch zu Förderung von Projekten) auf www.klima-werk.de.

Die Emschergenossenschaft und der Lippeverband

Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip leben. Die Aufgaben der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz.

Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss Seseke naturnah um. Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 1.700 Beschäftigte und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer Abwasserkanäle, 546 Pumpwerke und 69 Kläranlagen). www.eglv.de

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