Mit mehr Bewegung in das neue Jahr starten
Gladbeck – 07.01.2025 – Rückenschmerzen – Mit dem Rauchen aufhören, weniger Alkohol trinken, endlich abnehmen und weniger Stress. Diese und weitere gute Vorsätze für 2025 haben sich viele Menschen im Kreis Recklinghausen beim Jahreswechsel vorgenommen. Ganz vorn mit dabei ist auch mehr Bewegung im Alltag. Die beugt nicht nur Übergewicht vor, sondern fördert die psychische Gesundheit und verringert das Risiko, an Diabetes oder Krebs zu erkranken. Und sie hilft mit, der Volkskrankheit Rückenschmerzen vorzubeugen.
Mehr als 239.200 Menschen im Kreis Recklinghausen leiden darunter und befinden sich deshalb in ärztlicher Behandlung. Das entspricht 38,8 Prozent und damit mehr als ein Drittel der Bevölkerung. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest hervor. „Langes Sitzen in gleicher Position, ungünstige Arbeitsplatzverhältnisse sowie dauerhaft schwere körperliche Belastungen beanspruchen den Rücken massiv und schränken die Lebensqualität der Betroffenen ein. Um dem vorzubeugen, hilft nachweislich regelmäßige Bewegung“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock. Damit es gar nicht erst zu Schmerzen kommt, gibt die AOK den Menschen mit dem ‚AOK-Rückentrainer‘ kostenfrei Impulse für einen aktiven Alltag.
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Wegen Rückenschmerzen zum Arzt
Fehlzeiten wegen Rückenbeschwerden lagen im vergangenen Jahr 2023 im Kreis Recklinghausen auf einem hohen Niveau: Allein bei den Versicherten der AOK NordWest sind deshalb 192.049 Fehltage angefallen. In 2022 waren es 172.383 Fehltage.
Krankheitshäufigkeit steigt im Alter an – Frauen stärker betroffen
Bereits Kinder und Jugendliche sind wegen Rückenschmerzen in ärztlicher Behandlung. Die Krankheitshäufigkeit steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Frauen sind in fast allen Altersgruppen stärker betroffen als Männer. Im Alter ab 60 Jahren ist sogar jede zweite Frau in Westfalen-Lippe wegen Rückenschmerzen in ärztlicher Behandlung.
Allerdings sind auch jüngere Erwachsene im erwerbstätigen Alter in Westfalen-Lippe davon betroffen. Zwischen 30 und 34 Jahren werden bereits bei 29,9 Prozent der Frauen und 27,4 Prozent der Männer Rückenschmerzen diagnostiziert. „Rückenschmerzen gehören damit zu den größten Gesundheitsproblemen. Sie sind in erheblichem Umfang für medizinische und soziale Leistungen verantwortlich und verursachen enorme gesamtwirtschaftliche Kosten“, sagt Kock.
Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der AOK hat ergeben, dass viele Menschen in einem Bewegungsdilemma stecken. „Mehr als der Hälfte der Bevölkerung ist bewusst, dass sie sich zu wenig bewegt. Doch bei der Umsetzung ist noch viel Luft nach oben und viele Menschen werden für das neue Jahr den guten Vorsatz haben, das zu ändern“, sagt Kock. Zeitknappheit (54 Prozent), fehlende Lust und wenig Motivation (45 Prozent) hindern viele daran, ihren Alltag bewegter zu gestalten.
Bewegung und der ‚AOK-Rückentrainer‘ für einen starken Rücken
Schon 21 Minuten Bewegung am Tag helfen, um gesünder zu leben. Dies ist angelehnt an die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO. Der kostenfreie und für alle zugängige ‚AOK-Rückentrainer‘ bietet Trainingspläne zum Download und Videos zum Mitmachen an. Mit gezielten Übungen über sechs Wochen kann jeder Mensch etwas für die Rückengesundheit tun. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.aok.de/21minuten und aok.de unter dem Suchbegriff ‚Rücken‘. Außerdem sind dort auch individuelle Angebote der AOK NordWest wie das AOK-Gesundheitsprogramm mit Onlinekursen, Bewegungskursen vor Ort in Präsenz oder eine individuelle Bewegungsberatung zu finden sowie weitere digitale Gesundheitsanwendungen (DIGAs) wie Apps gegen Rückenschmerz, die beim Selbstmanagement helfen.
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