Ukraine-Flüchtlinge kommen in Gladbecks Villa Küster

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Festplatz in Gladbeck-Butendorf bekommt Containerdorf
Die Villa Küster an der Buerschen Staße ist aus dem Rennen. Dort wird es keine Flüchtlingsunterkunft geben.

Ukraine-Krieg: Wehlingsweg und Villa Küster werden Notunterkünfte

09.03.2022 – Ukraine-Flüchtlinge – Rund 1,7 Millionen Hier den Newsletter bestellenMenschen sind auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine, 30 von ihnen haben bislang Gladbeck erreicht. Alle sind derzeit in Privatunterkünften untergebracht. Allerdings rechnet die Stadtverwaltung in den kommenden Tagen und Wochen mit einem deutlich erhöhten Zuzug. Kurzfristig werden deshalb zwei städtische Immobilien zu Not-bzw. Übergangsunterkünften: Am Wehlingsweg 6 und in der Villa Küster entstehen insgesamt rund 55 Plätze. Beide Gebäude werden derzeitig noch auf den letzten Stand gebracht und sollten innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen bezugsfertig sein.




Villa Küster wird für Ukraine-Flüchtlinge vorbereitet

Parallel dazu arbeitet die Stadt weiter an den Plänen für eine Großunterkunft, die mit Containern an einem oder mehreren Standorten im Stadtgebiet entstehen soll. Allerdings ist hier von einer längeren Dauer bis zur Einrichtung auszugehen.

Küster Villa von der Rückseite
Hinter der Villa Küster befindet sich eine Parklandschaft

Auch das Informationsangebot für Ankommende und deren Familien wird ausgeweitet. Zurzeit erarbeitet die Stadt Gladbeck eine Liste mit Antworten zu besonders häufig gestellten Fragen. Außerdem soll ein grafischer Leitfaden das Ankommen leichter machen. Als „Lotsin“ fungiert Nicole Mayer aus dem Bereich Ausländerwesen. Sie kann zu allen
ausländerrechtlichen Fragen und zum Verfahren Auskunft geben und, wenn nötig, an weitere Ämter der Stadtverwaltung verweisen. Nicole Mayer ist erreichbar unter Tel. 02043/99-2230 sowie per E-Mail an nicole.mayer@stadt-gladbeck.de.

In der Zwischenzeit hat sich Bürgermeisterin Bettina Weist an Stadtpräsident Mieczysław Kieca aus Gladbecks polnischer Partnerstadt Wodzislaw gewendet und Gladbecks Hilfe angeboten. Die Bürgermeisterin schreibt: „Mir ist es aber genauso wichtig, eng an der Seite unserer Partnerstadt Wodzislaw zu stehen. Über 200.000 ukrainische Flüchtlinge sind seit Beginn der russischen Angriffe nach Polen geflohen. Auch Wodzislaw ist Zufluchtsort und hat Flüchtlinge aufgenommen. Das stellt Ihre Stadt vor große Herausforderungen. Daher ist es mir eine Herzensangelegenheit, unseren Freundinnen und Freunden aus Wodzislaw unsere Hilfe anzubieten.“ Dazu haben die Städte vereinbart, in engem Kontakt zu bleiben.


Polizeibericht aus Gladbeck Mitteilungen der Stadt Gladbeck

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1 Kommentar

  1. das mit der Villa Küster ist ja schon wieder Schnee von Gestern;
    war nen Schnellschuss der Verwaltung ;
    .
    hier lässt man offensichtlich nun das Geschenk der Fam.Küster an die Stadt Gladbeck
    eher zu einer Bauruine verfallen, wie es aussieht !??
    Undichtes Dach u.anderes Inneres defektes mehr.

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