Pandemie wie noch nie!

Pandemie: Corona-Achterbahn
Mit den heutigen Inzidenzwert steht Gladbeck im Kreis RE an der Spitze

Pandemie: Gladbeck liegt mit 387,5 an der Spitze

Inzidenz-Grenze im Kreis RE ist mit 235,3 erreicht
Krisenstab berät am Montag über mögliche weitergehende Maßnahmen

9. Januar 2021 – PandemieGladbeck liegt mit dem Inzidenzwert von 387,5 (9. Jan.) rund 100 Punkte über Waltrop (Platz 2 im Kreis RE). Schon am Sonntag kann mit einem Spitzenwert von über 400 gerechnet werden. Diese Zahlen zeigen, dass trotz der verschärften Auflagen, die seit Mitte Dezember gelten, vorerst nicht mit einem abflachen der Pandemie zu rechnen ist. Jetzt erst zeigen sich die Auswirkungen der erhöhten Sozialkontakte zu Weihnachten und über Silvester. Wer sich dann angesteckt hat, spürt jetzt die Corona-Symptome.

Doch Vorsicht! Nicht alle infizierten Personen haben Krankheitsanzeichen. Aber auch ohne Symptome kann man andere anstecken. Bei Verdacht auf eine Infektion sollte man sich telefonisch in einer Arztpraxis melden.
Erste Symptome treten 1 bis 14 Tage (meist 5 bis 6 Tage) nach der Ansteckung auf.




Die Pandemie hat der Kreis RE nicht im Griff

282 Corona-Neuinfektionen gab es in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner im Kreis Recklinghausen laut der Datenbank des Kreises Recklinghausen, Stand Samstag, 9. Januar. Die Coronaschutzverordnung des Landes sieht vor, dass Kreise und kreisfreie Städte in diesen Fällen in Abstimmung mit dem Land Maßnahmen beschließen können, die über die Coronaschutzverordnung hinausgehen. Eine Verpflichtung dafür gibt es nicht.

Der Krisenstab des Kreises Recklinghausen hat gestern beschlossen, dass zunächst analysiert wird, ob es Maßnahmen gibt, die gezielt die aktuellen Infektionsursachen im Kreis reduzieren können. Darüber hinaus sind seitens des Landes Vorschläge und Hinweise für weitergehende Maßnahmen angekündigt worden. Beides wird der Krisenstab am Montag, 11. Januar, bewerten und anschließend die Entscheidung über das weitere Vorgehen fällen.

In einer ersten Analyse der neuen Zahlen konnten keine eindeutigen Auffälligkeiten festgestellt werden – sprich, es konnten keine konkreten Ansteckungsorte ausgemacht werden.

So eben meldete der Kreis:

Corona-Virus: 19 weitere Todesfälle

Es gibt 19 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen.
Gestorben sind in:

> Castrop-Rauxel eine Frau im Alter von 97 Jahren und zwei Männer im Alter 74 und 93 Jahren,
> Datteln zwei Frauen im Alter von 90 und 88 Jahren und zwei Männer im Alter 85 und 98 Jahren

Auch vier Gladbecker unter den Toten

Gladbeck drei Frauen im Alter von 87, 82 und 89 Jahren und ein Mann im Alter von 91 Jahren,
> Herten zwei Frauen im Alter von 77 und 84 Jahren und vier Männer im Alter von 92, 90, 84 und 99 Jahren,
> Marl eine Frau im Alter von 77 Jahren sowie,
> Recklinghausen ein Mann im Alter von 70 Jahren.

Im Gesundheitsamt gehen erst jetzt viele Meldungen über Verstorbene aus den letzten zwei Wochen ein, da durch Betriebsferien in vielen Stadtverwaltungen rund um die Feiertage in einigen Standesämtern nur ein Notdienst im Einsatz war. Seit Beginn der Pandemie meldet die Kreisverwaltung die Todesfälle erst, wenn auch eine schriftliche Bestätigung vorliegt.
Die aktuellen Corona-Zahlen werden auf www.kreis-re.de/corona immer am Morgen aktualisiert. Das Dashboard steht um diese Zeit ebenfalls angepasst zur Verfügung. Aufgrund der aktuellen Lage meldet der Kreis Zahlen an sieben Tagen in der Woche.


Polizeibericht
aus Gladbeck
Mitteilungen
der Stadt Gladbeck

Neue Gladbecker Zeitung: hier den Newsletter abonnieren.

{Anmeldeformular}


Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*