Kreis warnt vor afrikanischer Virusvariante

Kreis warnt vor afrikanischer Virusvariante
Der Kreis Recklinghausen warnt vor afrikanischer Virusvariante!

Vier Fälle der südafrikanischen Virusvariante im Kreisgebiet festgestellt

Impfzentrum bleibt am Donnerstag (18.03.) geschlossen

16.03.2021 – Kreis warnt vor afrikanischer Virusvariante – Nach der sogenannten britischen Variante sind im Kreis Recklinghausen nun auch vier Fälle der Corona-Mutation B 1.351 festgestellt worden, die zuerst in Südafrika aufgetreten war. Drei Fälle wurden bisher in Herten nachgewiesen, einer in Castrop-Rauxel. Festgestellt wurden die Fälle im Rahmen von Sequenzierungen und Typisierungen. Wie es zu der Ansteckung mit der Virus-Mutation kam, ist unklar. Die infizierten Personen befinden sich in Quarantäne.

Auch der Inzidenzwert für Gladbeck steigt weiter an. Nachdem er gestern wieder mit 108,5 die 100er-Marke geknackt hatte, verzeichnet der Kreis RE heute (16.03.) für Gladbeck den Wert 112,4. Das ist der zweithöchste Wert im Kreis nach Oer-Erkenschwick mit 136,9. Im gesamten Kreis RE liegen wir heute bei 82,2.

Bislang geht die Wissenschaft davon aus, dass die sogenannte südafrikanische Virusvariante keine schwereren Krankheitsverläufe als der ursprüngliche Virus auslöst. Sie gilt aber als ansteckender.




Sequenzierungen werden von den Laboren entsprechend der Vorgaben des Bundes bei fünf bis zehn Prozent aller Corona-Tests durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein sehr aufwendiges Verfahren, bei dem die Probe auf jegliche Abweichungen von der klassischen Variante untersucht wird.

Kreis warnt vor afrikanischer Virusvariante

Das Gesundheitsamt ordnet darüber hinaus in allen Fällen, bei denen es einen Anfangsverdacht für das Vorliegen einer Virusvariante gibt, so genannte Virus-Typisierungen an. In diesen Fällen untersucht das Labor einen positiven PCR-Test gezielt auf die bereits bekannten britischen, brasilianischen und südafrikanischen Varianten.

Auch bei den Virus-Varianten gelten die gleichen Vorgaben und Empfehlungen wie bei allen anderen Corona-Fällen auch. Wegen der höheren Ansteckungsgefahr sollte noch stärker auf die Einhaltung der Regeln geachtet werden. Verhaltenshinweise und viele weitere Informationen rund um das Corona-Virus gibt es auf www.kreis-re.de/corona.


Impfzentrum bleibt Donnerstag geschlossen

16.03.2021 – Das Impfzentrum des Kreises Recklinghausen auf dem Konrad-Adenauer-Platz bleibt am Donnerstag, 18. März, geschlossen. An Donnerstagen wird im Impfzentrum hauptsächlich Personal von priorisierten Berufsgruppen geimpft. Diese Termine können nun aber nicht stattfinden, da das Bundesministerium für Gesundheit am Montagnachmittag Impfungen mit AstraZeneca vorerst ausgesetzt hat.

Betroffen von der Schließung des Impfzentrums am Donnerstag sind außerdem wenige Personen über 80 Jahren, die einen Termin für die Impfung mit BioNtech vereinbart hatten. Diese werden kontaktiert und bekommen einen zeitnahen Alternativtermin. An allen anderen Tagen finden die Impfungen der Bürgerinnen und Bürger ab 80 Jahren wie vereinbart statt.

“Leider können wir im Moment nur Tag für Tag mitteilen, ob Termine stattfinden können oder ob wir sie absagen müssen. Wir hoffen, dass es bald mehr Klarheit geben wird, wie lange der Impfstoff von AstraZeneca ausgesetzt werden soll”, sagt Patrick Hundt, Leiter des Impfzentrums.


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