Impfzentren in Westfalen-Lippe gut gestartet

Trotz Schnee und Eis: Impfzentren in Westfalen-Lippe gut gestartet
Wie hier um Impfzentrum Recklinghausen sind trotz Schnee und Eis die Impfzentren in Westfalen-Lippe gut gestartet

Trotz Schnee und Eis: Impfzentren in Westfalen-Lippe gut gestartet

10.02.2021 – Dortmund/Recklinghausen/Gladbeck. Trotz des plötzlichen Wintereinbruchs kurz vor der Eröffnung der Impfzentren am Montag, der die Verantwortlichen im wahrsten Sinne des Wortes eiskalt erwischt hat, wurden mittlerweile ca. 9.000 Bürgerinnen und Bürger in Westfalen-Lippe (Stand: 9. Februar) wie geplant geimpft.

„Insgesamt haben nur wenige der über 80-Jährigen ihren Termin am Montag wetterbedingt nicht wahrnehmen können, wobei die Zahlen natürlich regional variieren. In den stark verschneiten Regionen in Ostwestfalen mussten bis zu ein Drittel der Bürger ihren Termin verschieben, in den meisten anderen Landesteilen lag die Ausfallquote jedoch lediglich zwischen fünf und zehn Prozent“, erklärt Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL).






Impftermine bitte einhalten!

Weiterhin gilt: Impftermine sollten möglichst wie geplant eingehalten werden. Wer aber in dieser Woche einen Termin hat und sich witterungsbedingt nicht in der Lage sieht, diesen Termin wahrzunehmen, kann das Impfzentrum am darauffolgenden Tag zur gleichen Uhrzeit aufsuchen.

„Dass der Start der Impfzentren trotz Schnee und Eis so gut geklappt hat, ist das Ergebnis der kollegialen, vertrauensvollen und vor allem krisenerprobten Zusammenarbeit aller Beteiligten vor Ort. Einige Abläufe müssen sich noch einspielen, das ist klar. Aber insgesamt können wir bisher sehr zufrieden sein. Jeder Tag, an dem geimpft wird, bringt uns dem Ende der Coronavirus-Pandemie ein kleines Stück näher“, unterstreichen Dr. Volker Schrage, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVWL und Thomas Müller, KVWL-Vorstand.

In Westfalen-Lippe schon 305.000 Bürger aus Ü 80 mit Impftermin

Unverändert bleibt: Die Menge des Impfstoffs bestimmt, wie viele Termine an welche Personengruppen vergeben werden können. „Die Impfverordnung der Bundesregierung macht hier klare Vorgaben. Im Moment werden die über 80-Jährigen geimpft, weil sie ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, sowie Personen in  verschiedenen medizinischen Einrichtungen“, betont Dr. Spelmeyer. In Westfalen-Lippe haben mittlerweile fast 305.000 Bürger im Alter von mindestens 80 Jahren einen Impftermin erhalten – das entspricht insgesamt ca. 610.000 Erst- und Zweitterminen. Wer impfberechtigt ist und noch keinen Termin erhalten hat, kann diesen weiterhin telefonisch unter 0800 116 117 02 bzw. 116 117 oder online unter www.116117.de vereinbaren.

Wichtig: Die KVWL selbst hat keine Möglichkeit, Impftermine zu vergeben und bittet die Bürger deshalb, von Anrufen in der Dortmunder Zentrale abzusehen!

Wann die Impfungen für die über 70-Jährigen und für Bürger mit bestimmten chronischen Erkrankungen beginnen  können, die laut Impfverordnung der zweithöchsten Prioritätsstufe angehören, lässt sich aktuell noch nicht genau sagen.
„Wir gehen davon aus, dass es im Frühjahr soweit sein wird. Alle Details – beispielsweise zur Terminvergabe – werden im Moment geklärt und mit dem NRW-Gesundheitsministerium abgestimmt. Sobald wir alle offenen Fragen beantwortet können, werden wir die Bürger informieren. Bis dahin müssen wir erneut um Geduld bitten“, so Dr. Volker Schrage.

Ausführliche Informationen rund um die Corona-Impfung, Impftermine und die Impfzentren in Westfalen-Lippe finden Bürger unter www.corona-kvwl.de


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