FSJ-Mangel macht sich bemerkbar

FSJ-Mangel macht sich bemerkbar
Stephanie Richter Kümmert sich bei der AWO um InteressentInnen für das freiwillige soziale Jahr. Foto: AWO

Freiwillige für ein soziales Jahr gesucht

24.06.2022 – FSJ-Mangel – Von insgesamt 40 zu vergebenenHier den Newsletter bestellen Stellen für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), die die Schulbegleitung der AWO im Kreis Recklinghausen anbietet, sind bisher nur acht Stellen besetzt. Stephanie Richter beobachtet seit Jahren einen Rückgang der Bewerbungen, „doch eine so schlechte Lage wie in diesem Jahr habe ich noch nicht erlebt“, so die Fachbereichsleitung für Schulische Inklusion der AWO.

Dabei liegen die Vorteile für ein Freiwilliges Soziales Jahr auf der Hand. „Das FSJ dient der Orientierung, wenn man noch nicht weiß, in welche Richtung es gehen soll. Man kann sich ausprobieren und sozial engagieren mit möglichen späteren Perspektiven für Ausbildung und Studium“, erklärt Richter. Ein FSJ wird sowohl als Vorpraktikum an Hochschulen anerkannt als auch als praktischer Teil des Fachabiturs. Bewerben kann sich jede/r ab einem Alter von 17 Jahren. Auch nach dem Beginn des Schuljahres können Freiwillige noch ihren Dienst beginnen.


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Die Einsatzorte können in der Regel wohnortnah angeboten werden. Entlohnt werden die FSJerInnen mit einem Taschengeld von 452 Euro. Viele Freiwillige bleiben auch nach dem FSJ beim Träger beschäftigt. „Wir haben einige FSJlerInnen, die mittlerweile als Fachkräfte in unseren Einrichtungen weiterarbeiten und während ihres Studiums oder der Ausbildung als Übungsleiter*innen nebenbei beschäftigt waren“, erzählt Richter.

Lea Jaworski hat sich für ein FSJ als Schulbegleiterin entschieden. „Letztes Jahr war ich mir einfach noch nicht sicher, wohin mein Weg gehen soll. Als Schulbegleiterin habe ich einen guten Einblick in die Arbeit mit Kindern an der Grundschule gewonnen. Das hat mir großen Spaß gemacht und mir dabei geholfen zu entscheiden, welchen Beruf ich nun erlernen möchte“, sagt die 20-Jährige. Nach ihrem FSJ strebt sie nun ein Studium der sozialen Arbeit an.

Infos und Bewerbungen an:
Andrea Arlt
Tel.: 01520-9119616
a.arlt@awo-msl-re.de

Webseite der Arbeiterwohlfahrt


Polizeibericht aus Gladbeck Mitteilungen der Stadt Gladbeck

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